Stadt ans Wasser - Das Kanalquartier wird entwickelt

Die Entscheidung ist gefallen: Eine Verbindung zur Innenstadt, Grünflächen zum Entspannen sowie Konzepte für Gastronomie und Wohnen prägen den Siegerentwurf zur Gestaltung der Kanalkante.

Große Pläne für die Entwicklung der Kanalkante:
Beim Architektenwettbewerb zur Gestaltung der Fläche zwischen Gymnasium Hammonense und der Brücke Münsterstraße konnte das Architektenbüro „GREENBOX Landschaftsarchitekten“ mit „trint+kreuder d.n.a Architekten“ das 19-köpfige Preisgericht mit ihren Konzepten überzeugen. „Neben der eigentlichen Gestaltung der Fläche am Kanal hat uns insbesondere die klare Verbindungsachse zwischen Innenstadt und Wasser überzeugt: Die barrierefreie Wegeverbindung führt vom Marktplatz und den neu zu entwickelnden Hans-Böckler-Platz durch den Nordring-Park - und ist optisch von attraktiven Grünflächen mit zahlreichen Spiel- und Sitzmöglichkeiten geprägt. Wir haben das Projekt ‚Kanalkante‘ immer auch im Kontext zur Innenstadt gedacht, so dass uns nun ein umfassendes Gesamtkonzept vorliegt, das in sämtlichen Bereichen unseren Anforderungen entspricht“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann am Freitag bei der Präsentation des Siegerentwurfes. Das Konzept sieht neben der Verbindungsachse zur Innenstadt fünf Teilbereiche vor, die in verschiedenen Bauabschnitten entwickelt werden sollen. „Der fünfte und letzte Baubereich beschreibt die Fläche, auf der gegenwärtig das Wasser- und Schifffahrtsamt angesiedelt ist. Wir werden nun die entsprechenden Gespräche mit der Bundesverwaltung über die Zukunft des Geländes führen“, führte der Oberbürgermeister weiter aus. In die Pläne integriert ist das neue Wassersportzentrum, das den sieben Hammer Kanuvereinen eine gemeinsame Heimat bieten wird.

Insgesamt waren im Zuge des Wettbewerbs 14 Beiträge von namhaften Büros aus Deutschland und dem europäischen Ausland eingereicht worden. Den zweiten Platz belegte das Büro „Carla Lo Landschaftsarchitektur“ mit „schneider+schumacher Städtebau GmbH, Wien“. Der dritte Platz ging an das Büro „Hammerich Landschaftsarchitektur mit N2M Architektur & Stadtplanung GmbH, Neustadt/Hannover“. Eine Anerkennung erhielt das Büro „Lohaus+Carl GmbH Landschaftsarchitekten + Stadtplaner, Hannover“.

Wassersportzentrum

Das Leitprojekt an der Kanalkante ist der Bau des neuen Wassersportzentrums. Auf der Fläche des ehemaligen Sportplatzes des Gymnasiums Hammonense entsteht das zentrale Gebäude für sieben Wassersportvereine, in dem auch eine öffentlich zugängliche Gastronomie angesiedelt sein wird.

Greenbox, Trint+Kreuder

Schleusenplatz

Der Schleusenplatz ist das zentrale freiraumplanerische Element der Kanalkante.

Hier soll demnächst der zentrale Aufenthaltsbereich direkt am Wasser sein.

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