Gesundheitsplanung und Koordination
Das Gesundheitsamt Hamm ist in verschiedenen Netzwerken und Arbeitskreisen vertreten und setzt sich dort mit weiteren Akteur:innen aus dem Gesundheitswesen für die stetige Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung ein.
Die Abteilung Gesundheitsplanung und -förderung des Gesundheitsamtes übernimmt die Planung, Steuerung und Koordination von gesundheitsbezogenen Aufgaben in der Stadt Hamm. Ein relevanter Baustein stellt in diesem Rahmen die 1999 vom Rat der Stadt Hamm eingerichtete kommunale Gesundheitskonferenz (KGK) dar. Die KGK tagt in der Regel zweimal im Jahr und setzt sich aus verschiedenem Akteur:innen des Gesundheitswesens zusammen. Sie widmet sich der Auseinandersetzung mit bürger:innen-nahen, versorgungsrelevanten Themen.
Das Themenfeld der Gesundheitsberichterstattung (GBE) ist ebenfalls in der Abteilung Gesundheitsplanung und -förderung angesiedelt. Durch die GBE kann der Gesundheitszustand der Bevölkerung und die Gesundheitsversorgung systematisch dargestellt und analysiert werden.
Neben der kommunalen Zusammenarbeit ist auch die überregionale Vernetzung im Rahmen des „Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland“ Kernaufgabe der Gesundheitsplanung und -förderung. Diese bundesweite Lobbyarbeit initiiert und unterstützt Positionspapiere sowie wissenschaftliche Beiträge rund um das Thema der kommunalen Gesundheitsförderung.
In Hamm selbst wird die kommunale Gesundheitsförderung und Prävention u.a. durch das Projekt „Stadt Hamm: gesund leben!“ gestärkt. Mit dem durch das GKV-Bündnis für Gesundheit geförderten Projekt wird angestrebt, gesundheitsförderliche kommunale Steuerungsstrukturen in Hamm aufzubauen bzw. zu erweitern. So soll die Gesundheit der Hammer Bürger:innen unter einer gesamtgesellschaftlichen und ressortübergreifenden Perspektive gefördert werden. Ein wesentlicher Baustein ist hier insbesondere die aktive Mitwirkung von Bürger:innen im Sinne der Partizipation.
Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die öffentliche Gesundheit aus und stellt auch die Stadt Hamm vor neue Herausforderungen. Daher wird das Handlungsfeld „Klima und Gesundheit“ seit geraumer Zeit stärker in den Fokus der Gesundheitsplanung und -förderung genommen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Umweltamt und der gemeinsamen Entwicklung eines Hitzeaktionsplans (HAP) sowie der Beteiligung des Gesundheitsamtes an Projekten wie „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS) werden klima- und gesundheitsbezogene Anpassungsmaßnahmen vorangetrieben. Ziel ist es, gesundheitliche Belastungen, zum Beispiel durch steigende Temperaturen, zu reduzieren und die Bevölkerung langfristig zu schützen.
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