Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist ein Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen
Teilsanierung Straßenbeleuchtung
Im Rahmen der Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Hamm werden in zwei Fördermaßnahmen 782 Straßenlaternen mit HQL-Leuchtmittel durch besonders energieeffiziente Leuchten mit LED-Technik ersetzt.
Ziel ist es, den Stromenergiebedarf deutlich zu senken. Damit leistet die Stadt Hamm einen Beitrag zum Klimaschutz und senkt dauerhaft die Energiekosten für die Straßenbeleuchtung.
Die Maßnahmen werden durch die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) – Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung, Förderkennzeichen 03K03553, Förderzeitraum 01.07.2016 bis 30.06.2017, und Förderkennzeichen 03K05422, Förderzeitraum 01.02.2017 bis 31.01.2018 gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Teilsanierung Lichtsignalanlagen
Im Rahmen der Sanierung von Lichtsignalanlagen (Ampelanlagen) werden in Hamm folgende 14 Anlagen erneuert:
- Werler Straße / Am Pilsholz
- Richard-Wagner-Straße/ Langewanneweg
- Richard-Wagner-Straße / Grünstraße
- Alleestraße / Grünstraße
- Goethestraße / Alleestraße
- Goethestraße / Feidikstraße
- Goethestraße / Bismarckstraße
- Goethestraße / Südring
- Sternstraße / Nassauerstraße
- Nordstraße / Westenwall
- Werler Straße / Heideweg / Rhynerberg
- Werler Straße / Erikastraße
- Vorsterhauser Weg / Lange Straße
- Bockumer Weg / Nordenstiftsweg
Im Zuge dieser Maßnahmen werden die bisherigen Signalkörper in Lampentechnik durch besonders energiesparende LED-Signalgeber ersetzt. Hiermit leistet die Stadt Hamm einen Beitrag zum Klimaschutz und senkt dauerhaft den Energiebedarf für die Signalanlagen.
Die Maßnahme wird durch die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) – Klimaschutztechnologien in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen, Förderkennzeichen 03K11593, Förderzeitraum 01.06.2019 bis 31.10.2020 gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Errichtung von Fahrradabstellanlagen am Hauptbahnhof Hamm Westausgang.
Das Projekt wird im Zusammenhang mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) durch die ZUG gGmbH gefördert.
Die potentielle Treibhausgaseinsparung pro Jahr (t Co2/a) berechnet sich mit 9,72.
Die Verwaltung wurde beauftragt, mögliche Standorte für gesicherte Fahrradabstellvorrichtungen
an Bahnhöfen im Hammer Stadtgebiet zu eruieren. Die Förderung des Radverkehrs als Motor der
Mobilitätswende wurde mit dem Beschluss (BV-1486/2024) zum Masterplan Mobilität beschlossen.
Hier sollen mit dem Aufbau von Radabstellanlagen und Fahrradparkhäusern adäquate Lösungen für einen stetig wachsenden Bedarf bereitgestellt werden.
In enger Abstimmung mit der DB wurden potentielle Flächen geprüft und seitens der DB Anfang 2023 für die städtische und derzeit gepflasterte Fläche am Westausgang des Hammer Hauptbahnhofs eine Zustimmung erteilt.
Kosten der Maßnahme: ca. 237.000,00€
Förderung: ca. 165.00,00€
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