Klangkosmos Weltmusik

Der Klangkosmos hat es sich zur Aufgabe gemacht, musikalische Kleinodien ferner, exotischer, aber auch naher und vermeintlich bekannter Länder und Regionen aufzuspüren. Die musikalischen Botschafter:innen, die bei uns auftreten und ihre Lieder, Melodien und Instrumente mitbringen, ermöglichen so den "Entdeckern von Heute" spannende Funde großartiger Musikkulturen.

Der Klangkosmos Weltmusik wird präsentiert vom Kulturbüro der Stadt Hamm, dem Förderverein Stadttheater Hamm e. V. und vom FUgE e. V. (Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung). Die Künstlerische Leitung liegt in den Händen der Agentur alba Kultur Köln.

Leinen los: Die Sommerpause ist beendet und der Klangkosmos Weltmusik macht sich von September 2025 bis Juni 2026 wieder auf Reisen, um faszinierende Klangwelten zu entdecken. Denn wie schon Joy Fleming vor mittlerweile 50 Jahren stimmgewaltig intonierte, sind Lieder (und damit Musik) die wahren Brückenbauer. Töne werden zu Steinen, stärken und verbinden uns miteinander - dringend benötigter Zement in diesen aufgeregten Zeiten. Musik braucht keine großen Worte, ihre Botschaft ist universell, reißt mit und lädt zum Innehalten und Zuhören ein. Mit Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika bereist der Klangkosmos in der neuen Saison immerhin fünf der sieben Kontinente und bewegt sich musikalisch wie immer grenzüberschreitend zwischen Tradition und Moderne. Altes verbindet sich scheinbar mühelos mit Neuem, Vergessenes kommt wieder ans Tageslicht, untermalt von außergewöhnlichen Instrumenten.

Die Februar-Reise führt den Klangkosmos am 17.02. (18:00 Uhr, Kulturbahnhof) nach Asien, genauer gesagt, auf eine Insel vor der Ostküste im Nordpazifik. Nach 13 Jahren sind wir wieder im „Land der aufgehenden Sonne“ zu Gast, dieses Mal auf der zweitgrößten Insel Hokkaido.

Die Ainu gelten als die indigenen Bewohner Nordjapans, die überwiegend auf Hokkaido, aber auch auf Sachalin und den Kurilen beheimatet waren. Ihre Lebensführung ist eng mit der Natur verknüpft, die Musik ist in ihrer Kultur von entscheidender Bedeutung. Es gibt Lieder für die Arbeit, zum Spielen, zum Erzählen von Geschichten und zum Schlichten von Streitigkeiten. Kapiw und Apappo lernten die Lieder ihres Volkes von ihrer Großmutter. Sie singen kurz und einfach strukturierte Alltagslieder, aber auch rhythmische Arbeitslieder. Oft meditativ, mitunter aber auch von der Harfenlaute Tonkori und der Bambus-Maultrommel Mukkuri begleitet.

Der Eintritt ist wie immer frei, das Kulturbüro freut sich aber über eine Spende zugunsten des Fördervereins Stadttheater Hamm e. V., der den Klangkosmos unterstützt.

Veranstaltungsinfo

Immer dienstags, 18:00 Uhr
Eintritt frei! Wir freuen uns über eine Spende zugunsten des Fördervereins Stadttheater Hamm e. V., der den Klangkosmos unterstützt.

Spielort:
Kulturbahnhof (HELIOS Theater)
Willy-Brandt-Platz 1d, 59065 Hamm

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