Die Ainu gelten als die indigenen Bewohner Nordjapans, die überwiegend auf Hokkaido, aber auch auf Sachalin und den Kurilen beheimatet waren. Ihre Lebensführung ist eng mit der Natur verknüpft, die Musik ist in ihrer Kultur von entscheidender Bedeutung. Es gibt Lieder für die Arbeit, zum Spielen, zum Erzählen von Geschichten und zum Schlichten von Streitigkeiten.
Die beiden Musikerinnen Kapiw und Apappo lernten die Lieder ihres Volkes von ihrer Großmutter. Sie singen kurz und einfach strukturierte Alltagslieder, aber auch rhythmische Arbeitslieder. Oft meditativ, mitunter aber auch von der Harfenlaute Tonkori und der Bambus-Maultrommel Mukkuri begleitet.
Eintritt frei! Wir freuen uns aber über eine Spende zugunsten des Fördervereins Stadttheater Hamm e. V., der den Klangkosmos unterstützt.