Stadtteilzentrum Werries

Umbau des Jugendzentrums zum Stadteilzentrum

Das Jugendcafé und Stadtteilzentrum Uentrop befindet sich im Gebäude der ehemaligen Kolonie-Schule der Arbeitersiedlung Werries. Das 1912 fertiggestellte Gebäude wurde bis 1975 als Schule genutzt. Die Stadt Hamm hat bereits in den letzten Jahren schrittweise versucht, mit eigenen Haushaltsmitteln bauliche Maßnahmen im Bestand durchzuführen. Dabei wurden zur Modernisierung und Renovierung des Gebäudes folgende Arbeiten durchgeführt:

  • Malerarbeiten, energiesparende LED-Beleuchtung sowie eine Akustikdecke in den Räumen im Erdgeschoss (ist neben einer Lärmdämmung auch bei Menschen mit Schwerhörigkeit von Vorteil)
  • Umbau eines Gruppenraums zum Büro
  • neue technische Ausstattung der Küche

Geplant war noch die energetische Sanierung des Ziegeldaches sowie Ausbau des Dachgeschosses zu Gruppenräumen unter Einhaltung den notwendigen Brand­schutzvorgaben. Dies musste Corona-bedingt auf 2021 verschoben werden. Dank dem Erhalt von Mitteln der Städtebauförderung können nun aber noch weitere Umbauten folgen:

Damit alle Gruppenräume barrierefrei erreichbar werden, wird an der Südseite des Gebäudes außen ein Aufzug angebaut, da sich im Innenbereich so ein Umbau nicht realisieren lässt. Der Fahrstuhl (als Solitär vorgesetzt)  bekommt drei "Haltestellen" (Gelände Außen, 1. OG und Dachgeschoss). Daher muss hier eine Zuwegung zum Aufzug geschaffen werden. Die einzelnen Etagen sind dann jeweils über einen Steg zu erreichen. Im Gebäude müssen dazu in zwei Räumen kleinere Umbauten erfolgen, um in die jeweiligen Flure zu gelangen.

Zusätzlich wird das vorhandene barrierefreie WC im Erdgeschoss umgebaut und um eine zweite barrierefreie Toilette erweitert. Diese Maßnahme ist notwendig, da der Anteil der Nutzer*innen mit Einschränkungen im Stadtteilzentrum immer höher wird.

Im Anschluss an die Hochbaumaßnahme soll auch der Außenbereich ansprechend umgestaltet werden. Erste Gespräche zwischen den Nutzergruppen und der Verwaltung haben bereits stattgefunden.

Ein Gebäude für viele Nutzergruppen

Das Gebäude des Jugendcafes und Stadtteilzentrum Uentrop besteht aus einem Haupt- und einem Nebengeäude. Der Hauptteil des Gebäudes verfügt über Erd-, Ober- und Dachgeschoss und ist durch das Treppenhaus vom Nebengebäude getrennt. Dort befinden sich in Zwischengeschossen die Toiletten und Materialräume. Das Haus wird von unterschiedlichen Vereinen und Initiativen genutzt.

Die Räume im Erdgeschoss auf der linken Seite dienen dem Jugendcafé als Offener Bereich. Neben den Mitarbeiter*innen nutzen diesen Teil des Gebäudes Kinder und Jugendliche von der vierten Klasse an bis zu 21 Jahren. Zu den Besuchern gehören auch Kinder, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Die Räume im Erdgeschoss auf der rechten Seite sind an die AWO vermietet. Dort treffen sich verschiedenen Vereine und Initiativen. Die Räume werden von der AWO Ortsgruppe, dem VdK, dem SoVD, der IGBCE Ortsgruppe, dem Knobelklub, dem Frauentreff sowie Besucher*innen verschiedener Veranstaltungen (z.B. Dia-Abende, Informationsveran­staltungen, Weihnachtsfeiern) genutzt. Mehr als die Hälfte der Besucher*innen sind über 70 Jahre alt und teilweise auf Rollatoren oder Gehhilfen angewiesen. Es gibt in diesem Bereich nur eine einzelne behindertengerechte Toilette, die aber schon bei kleineren Veranstaltungen nicht ausreicht.

Im Obergeschoss befinden sich fünf Räume.

  • Der Sportraum, der sowohl vom Jugendcafé als auch von verschiedenen Tanz und Yogagruppen sowie zur Kinderbetreuung während der Sprachkurse am Vormittag genutzt wird.
  • Der Raum des Spielmannszuges der Jugendfeuerwehr, der ausschließlich von der Feuerwehr genutzt wird. Er dient vor allem der Aufbewahrung der Instrumente und fungiert als Proberaum.
  • Der Werkraum, der sowohl vom Jugendcafé als auch von der Schachjugend sowie für Sprachkurse genutzt wird.
  • Das neue Büro des Teams des Jugendcafé und Stadtteilzentrums das ehemalige Büro das allgemein als Beratungs- und  Besprechungsraum dient und in dem die Sprechstunden der Präventionskoordinatorin und des Integrationskoordinators stattfinden..

Da das Jugendcafé und Stadtteilzentrum Uentrop ein zentrales öffentliches Gebäude im Stadtteil und Anlaufstelle für alle Besucher*innen / Gruppen ist, wird der barrierefreie Zugang zu allen Räumen / Ebenen unverzichtbar. Dies gilt nicht nur für die NutzerInnen von Rollatoren oder Rollstühlen, sondern auch z.B. für Eltern mit Kinderwagen.

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Verwaltung und Stadterneuerung

Frau Chudasch

Gustav-Heinemann-Straße 10
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