Klima und Gesundheit

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die öffentliche Gesundheit sind zunehmend spürbar und stellen Städte wie Hamm vor große Herausforderungen. Besonders in urbanen Gebieten, in denen die Dichte von Menschen und Infrastruktur hoch ist, können extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Starkregen oder lange Trockenperioden erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Das Gesundheitsamt Hamm setzt sich aktiv mit diesen Herausforderungen auseinander und entwickelt Maßnahmen, die sowohl den Klimawandel berücksichtigen als auch die Gesundheit der Bevölkerung fördern.

Ein bedeutendes Projekt, das federführend im Umweltamt angesiedelt ist, und diese Thematik adressiert, ist „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft (KRiS)“. Ziel dieses Konzepts ist es, einen Rückhalt von Niederschlagswasser insbesondere auch bei Starkregen aufzubauen sowie Stadtbäume mit Wasser in Trockenzeiten zu versorgen. Durch gezielte Begrünungsmaßnahmen und Speicherung von Regenwasser wird das Mikroklima in der Stadt verbessert. Dies trägt nicht nur zur Verbesserung der Luftqualität bei, sondern vermindert auch die Belastung durch extreme Temperaturen, was sich positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirkt.

Darüber hinaus arbeitet das Gesundheitsamt in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltamt an einem Hitzeaktionsplan, der präventive Maßnahmen zur Verringerung von Hitzebelastungen entwickelt. Dieser Plan richtet sich insbesondere an vulnerable Gruppen wie beispielsweise ältere Menschen und Schwangere. Ziel ist es, durch frühzeitige Warnsysteme und geeignete Schutzmaßnahmen die gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen zu minimieren. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachämter und Akteur:innen sowie die Einbindung der Bevölkerung in die gesundheitspolitische Planung sind wesentliche Bausteine, um die Herausforderungen des Klimawandels erfolgreich zu meistern und gleichzeitig die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürger:innen langfristig zu sichern. 

Mit der Erstellung eines Hitzeaktionsplans sowie der Initiierung und Umsetzung von ersten Hitzeschutzmaßnahmen ist lediglich der Anfang gemacht, um die Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. 

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Gesundheitsplanung und -förderung

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