Informationen zum Coronavirus

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Corona

Hamm wird Modellkommune für Corona-Lockerungen

Die Bewerbung war erfolgreich: Hamm ist vom Land Nordrhein-Westfalen als eine von 14 Modellkommunen für Corona-Lockerungen ausgewählt worden. Los gehen könnte es am 26. April – unter bestimmten Voraussetzungen. Artikel lesen...

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Quelle: KVWL

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Impf-Terminbuchung für Jahrgänge 1942 und 1943 gestartet

Wie das NRW-Gesundheitsministerium am Donnerstagabend beschlossen hat, können seit Freitag (9. April) nun auch alle Bürgerinnen und Bürger, die 1943 oder früher geboren sind, Impftermine im Impfzentrum über das Buchungsportal der KVWL vereinbaren.… Artikel lesen...

Die aktuellen Corona-Regelungen und Einschränkungen im Überblick

Mindestens einmal pro Woche können sich die Menschen in Hamm mit einem kostenlosen Corona-Schnelltest seit dem 9. März testen lassen. Dafür stehen mittlerweile mehr als 20 Schnelltest-Zentren im ganzen Stadtgebiet zur Verfügung, die teilweise mit und teilweise ohne vorherigen Termin die Tests anbieten:

Zur Übersicht der Schnelltest-Zentren bei Google Maps

Testwillige sollen zum Schnelltest ihren Personalausweis mitbringen. Die Kosten für den Test werden vom jeweiligen Schnelltest-Zentrum direkt mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet. Die Öffnungszeiten der Testzentren stehen auf den jeweiligen Homepages.

Im Einklang mit der Landesschutzverordnung hat die Stadt Hamm seit Mittwoch, 10. März, einige Einrichtungen mit Terminvereinbarung wieder geöffnet. Neben dem Tierpark dürfen auch das Gustav-Lübcke-Museum nach Terminvereinbarung, ebenso die Stadtbücherei und die Bezirksbüchereien für die Ausleihe ihres Präsenzangebots wieder öffnen. Auch hier gelten besondere Hygieneregeln, die selbstverständlich eingehalten werden.

Auch das Stadtarchiv ist seit Mittwoch, 10. März, wieder zugänglich: Der Besucherraum ist dienstags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr und mittwochs auch nachmittags von 14 bis 15.30 Uhr geöffnet. Besucher müssen sich zwingend telefonisch unter der Rufnummer 02381 17-5850 anmelden. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.

Bereits seit Donnerstag, 25. Februar, haben sowohl der Maxipark als auch die Funsportanlagen wieder geöffnet.

Auf den Funsportanlagen sind die Sportaktivitäten wie Skaten oder Parkour ohne Maske möglich, beim Plausch am Rand muss die Maske aufgesetzt werden.

Im Maximilianpark sind alle Innenraum-Angebote – wie zum Beispiel das Schmetterlingshaus – nach wie vor geschlossen. Auf den Spielplätzen gilt selbstverständlich auch die Maskenpflicht. Darüber hinaus hat der Maxipark die Zahl der Besucherinnen und Besucher auf 1.500 begrenzt.

Der Einzelhandel darf seit Montag, 8. März, bei vorherigen Terminbuchungen für Kundinnen und Kunden öffnen (Terminshopping). Die Geschäfte dürfen hierbei nur einem Kunden pro 40 Quadratmeter Fläche Zugang gewähren.

Ohne Terminvergabe sind Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs geöffnet. Hierzu zählen

  • Lebensmittel-, Supermärkte und Getränkemärkte
  • Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte und Drogerien
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen
  • Kioske und Zeitungsverkaufsstellen
  • Futtermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte
     
  • Baumärkte und Gartenbaumärkte dürfen nur Blumen, Pflanzen und unmittelbaren Zubehör verkaufen - und ansonsten nur noch für gewerbliche Kunden öffnen.
     
  • Auf dem Wochenmarkt dürfen nur noch Stände mit Schwerpunkt auf Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs öffnen. Auf dem gesamten Wochenmarkt gilt Maskenpflicht.

Im privaten Raum dürfen sich nur noch fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen (festgelegt durch städtische Allgemeinverfügung). Bei der Personenzahl werden Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt.

Diese Regelung wurde von der Stadt Hamm per Allgemeinverfügung getroffen und ist rechtskräftig - auch wenn die entsprechende Landesverordnung  für den privaten Raum keine Regelung enthält.

Seit Montag, 8. März, dürfen sich zwei Haushalte mit insgesamt maximal fünf Personen treffen (Kinder unter 14 Jahre werden nicht mitgezählt). Paare gelten dabei als ein Haushalt, auch wenn sie in verschiedenen Wohnungen leben.

In folgenden Bereichen muss eine medizinische Maske getragen werden:

  • Einzelhandel und Apotheken
  • auf dem Willy-Brandt-Platz, auf dem Platz der Deutschen Einheit sowie in der Fußgängerzone
  • Arztpraxen und medizinische Behandlungseinrichtungen
  • öffentlicher Nahverkehr und Personenbeförderung (Taxis)
  • bei Gottesdiensten, auch am Sitzplatz
  • im Umkreis von 150 Metern rund um Schulen (an Schultagen):
    • für Schülerinnen und Schüler (unterhalb der 8. Klasse wahlweise Alltagsmaske)
    • für Lehr- und Schulpersonal
    • für Eltern und Erziehungsberechtigte

Einfache Stoffmasken ("Alltagsmasken") sind nicht zulässig. Medizinische Masken sind OP-Masken (in der Regel blau) und Masken mit FFP 2, KN 95 oder N 95-Zertifizierung, die auf der Maske aufgedruckt sind. Kinder unter 14 Jahren können wahlweise eine medizinische Maske oder eine Alltagsmaske tragen.

Auf Spielplätzen ist das Tragen einer Alltagsmaske verpflichtend - Ausnahme sind hier Kinder vor dem Schuleintritt.

An allen Schulen wird Präsenzunterricht im Wechsel-Modell durchgeführt. Die genauen Abläufe werden vor Ort durch die Schulen festgelegt. Für Kinder, deren Eltern keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, wird außerhalb ihrer Präsenztage eine Notbetreuung angeboten, zu der die Kinder rechtzeitig angemeldet werden müssen.

In den Kitas und in der Tagespflege wird seit dem 22. Februar ein eingeschränkter Normalbetrieb angeboten: Alle Kinder können die Betreuung in der Kita und Tagespflege nutzen, das Angebot ist pauschal um 10 Stunden gekürzt. (Kinder, die eigentlich 35 Stunden/ Woche betreut werden, werden also 25 Stunden betreut usw.).

  • Handwerker und Dienstleistungen wie Reinigungen, Kfz-Werkstätten und Waschsalons dürfen weiterhin öffnen, aber nur notwendiges Zubehör verkaufen.
  • Medizinisch erforderliche Dienstleistungen bleiben auch ohne Mindestabstand erlaubt – hierzu zählen z. B. Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinische Fußpflege, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädische Schuhmacher.
  • Taxis und gewerbliche Personenbeförderung bleiben erlaubt.
  • Fahrschulen dürfen seit dem 8. März unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder öffnen.
  • Friseure und nicht-medizinische Fußpflegebetriebe dürfen seit dem 1. März wieder öffnen.
  • Alle anderen Dienstleister, die keinen Mindestabstand einhalten können, dürfen seit dem 8. März ebenfalls wieder öffnen. Körpernahe Dienstleistungen, bei denen keine Maske getragen werden kann, dürfen nur durchgeführt werden, wenn der Kunde einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest vorweisen kann. Dazu zählen z. B. Kosmetikbehandlungen im Gesicht.

Die Stadtverwaltung ist im Notbetrieb:

  • Das Rathaus und das Technische Rathaus öffnen nur noch für unaufschiebbare Termine.
  • An allen Öffnungstagen wird eine zentrale Hotline unter Tel. 02381 17-7777 geschaltet, über die Bürgerinnen und Bürger in die Fachämter durchgestellt werden.
  • Anfragen zu den Bürgerämtern laufen direkt über die entsprechenden Rufnummern: Mitte (17-9199), Uentrop (17-9299), Rhynern (17-9399), Pelkum (17-9499), Herringen (17-9599), Bockum-Hövel (17-9699), Heessen (17-9799).
  • Die Hotlines sind während des Lockdowns werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar.
  • Der Recyclinghof und die Sammelstelle an den Zentralhallen haben wieder geöffnet.
  • Die Sportplätze sind grundsätzlich geöffnet.
  • Individualsport ist im Freien mit fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt.
  • Mannschafts- und Kontaktsport ist für bis zu 20 Kinder bis maximal 14 Jahre erlaubt.
  • Individuelle sportliche Betätigung in Form von Joggen und Radfahren bleibt möglich: allein oder maximal zu zweit.
  • Sporthallen und Fitnessstudios sind geschlossen.
  • Die städtischen Funsport-Anlagen sind seit dem 25. Februar geöffnet: Während des Sports unter Einhaltung des Mindestabstands muss keine Maske getragen werden, "am Rand" allerdings schon. Es gelten die üblichen Kontaktbeschränkungen.
  • Auch die Spielplätze sind geöffnet - unter den üblichen Maskenpflicht- und Abstandsregeln.

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten Arbeit aus dem Homeoffice anbieten, soweit es ihnen möglich ist. Für die Arbeit am Arbeitsplatz gelten strenge Hygieneregeln. Informationen dazu bietet das Bundesarbeitsministerium (s. u.).

Restaurants, Kneipen und Gastronomiebetriebe sind geschlossen. Liefer- und Abholservice bleiben aber möglich.

Beim Abholservice gilt:

  • Es darf sich nur ein Kunde pro 10 Quadratmetern Fläche im Lokal aufhalten.
  • Alle Kunden im Lokal müssen sich in Kontaktlisten eintragen.
  • Innerhalb von 50 Metern rund um das Lokal darf nichts verzehrt werden.

Hotels und alle weiteren Übernachtungsangebote sind geschlossen.

Kurz zusammengefasst:

Akut infizierte Personen: 422
Anzahl der Neuinfektionen: 33
positive PCR-Tests nach positiven Schnelltests
(zusätzlich rückwirkend): 6
7-Tage-Inzidenz-Wert:129,5
Personen in Quarantäne: 1.020
Genesene Personen: 7.316
Personen in stationärer Behandlung: 21
Personen auf der Intensivstation: 3
An/mit Corona verstorbene Personen: 175

Anmerkung: Aufgrund von Übermittlungsverzögerungen der Vortage und damit einhergehenden, zusätzlichen rückwirkenden Zuordnungen von Neuinfektionen ist die 7-Tage-Inzidenz deutlich angestiegen.

11.04.2021, 14 Uhr

Positive Schnelltest-Ergebnisse gehen grundsätzlich erst nach Bestätigung durch einen positiven PCR-Test in die Statistik ein (analog zur Zählweise des RKI). Diese werden zeitlich rückwirkend dem Datum des Schnelltests zugeordnet - entsprechend dem Vorgehen des RKI.

Bei Anzeichen einer Erkrankung sollten Sie zuerst Ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren. Corona-Tests wegen auftretender Symptome werden von den Hausärzten durchgeführt. Welche Praxen in Ihrer Nähe Corona-Tests durchführen, finden Sie unterwww.coronatestpraxis.de. Weitere Informationen für Patientinnen und Patienten hält die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unterwww.kvwl.de/patient/corona bereit.
 

Mehrsprachige Erklärvideos zu Corona, Quarantäne und Co.:

Die Stadt Dortmund hat nützliche Informationen und alltagspraktische Tipps rund um Corona als kurze, leicht verständliche Videoclips in verschiedenen Sprachen auf ihrer Website zusammengetragen. Diese finden Siehier ...

Grafik zu den Corona-Infektionsfällen in Hamm

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