Im Gustav-Lübcke-Museum

„Tag der Westfälischen Geschichte“ in Hamm

800 Jahre Stadt Hamm sind ein guter Grund für einen Blick zurück – in die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen. Dazu bietet der 77. Tag der Westfälischen Geschichte am 17. und 18. April eine Möglichkeit. 

Die vom „Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens“ in Zusammenarbeit mit der „Historischen Kommission für Westfalen“ veranstaltete Tagung richtet sich an alle geschichtsinteressierten Bürgerinnen und Bürger. Sie beginnt am Freitag, 17. April, um 15 Uhr mit Vorträgen der Historischen Kommission zum Thema „1826–2026. Vom Provinziallandtag zur Landschaftsversammlung“. Ab 18.30 Uhr beginnt das Abendprogramm mit Grußworten und einem Vortrag der münsterischen Historikerin Prof. Dr. Ulrike Ludwig, die aus ihrem Forschungsprojekt zu Privatbriefen als Quellen für eine neue Alltagsgeschichte des Dreißigjährigen Krieges berichten wird. Am Samstag (ab 10 Uhr) richtet sich der Blick direkt auf Hamm. Welchen Nutzen die Stadt im 19. Jahrhundert aus dem beruflichen und privaten Interesse des damaligen Oberpräsidenten Westfalens, Ludwig Vincke, gezogen hat, erläutert die Historikerin Prof. Dr. Mechthild Black-Veldtrup. Der Denkmalpfleger Dr. Christian Klusemann begibt sich auf Spurensuche in der Hammer Denkmallandschaft und die Stadtarchivarin Franziska Rohloff gibt einen Einblick in die Planung und Entstehung der App „Heimat Hamm“ mit der digitale Stadtspaziergänge möglich werden. Die Veranstaltung endet am Samstagnachmittag mit einer historischen Stadtführung oder einer Führung durch die Ausstellung „Hör mal hin! Hammer Dinge erzählen Stadtgeschichte(n)“.

Der Tag der Westfälischen Geschichte ist öffentlich und findet im Gustav-Lübke-Museum (Neue Bahnhofstraße 9) statt. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos, die Führungen kosten acht Euro pro Person. Das vollständige Programm kann unter www.altertumsverein-muenster.de heruntergeladen werden. Eine Anmeldung bis Freitag, 10. April, – an die Emailadresse christine.schedensack@lwl.org – ist erwünscht. 

© Thorsten Hübner