Pi20: Biographie mit Timeline

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Einmal Heessen, immer Heessen

Am 05. September 1953  wurde ich in Hamm-Heessen geboren und habe den für mich schönsten Fleck der Erde seitdem nie langfristig verlassen. 

Thomas Hunsteger-Petermann als Baby auf dem Arm seiner Mutter  Foto: Wilhelm Hunsteger-Petermann

Lebhafte Schulzeit

Mit sieben Jahren feierte ich 1960 meine Einschulung in der damaligen Volksschule Heessen. Ähnlich wie heute war ich kein Freund des Sports, dafür diskutierte ich umso lieber – nicht immer zur Freude meiner Lehrer. Dennoch – oder gerade deshalb – schloss ich die Zeit in der Realschule Heessen 1970 erfolgreich mit der Mittleren Reife ab.

Gelernter Handwerker

Von klein auf habe ich gelernt, was es heißt, Teil eines Familienbetriebs zu sein und mit anzupacken. Kein Wunder also, dass ich die Handwerker-Tradition fortgesetzt und Anfang der 70er-Jahre meine Ausbildung zum Fleischer in der Fleischerei Hüttemann in Ahlen gemacht habe. Als Geselle und auch nach meiner Meisterprüfung war ich im Betrieb meiner Eltern tätig, den ich 1981 als selbstständiger Fleischermeister übernommen habe.

Die Familie steht im Mittelpunkt

Die Familie steht für mich an erster Stelle – sie ist Rückhalt und Ruhepol in einem. Seit vier Jahrzehnten bin ich mit meiner Frau Gerda verheiratet und gemeinsam haben wir uns am 29. Mai 1980 über die Geburt unserer Tochter Maria gefreut. Seit 2013 bin ich stolzer Opa: In diesem Jahr spielen Julius und ich  erstmals gemeinsam im Stück „Madagascar“ bei der Waldbühne mit, was mich ganz besonders freut. Was ich sagen kann: Langweilig wird es bei uns ganz sicher nicht…

Als junger Vater mit meiner Tochter Maria  

Erstmals Oberbürgermeister

Am 01. September 1999 begann für mich beruflich eine neue Zeitrechnung: Nachdem ich mich mit 59,6 Prozent der Stimmen in der Direktwahl gegen Monika Simshäuser durchgesetzt hatte, war ich erstmals Oberbürgermeister „meiner“ Stadt Hamm. Auch wenn es nicht immer einfach ist, habe ich den damaligen Schritt bis heute nie bereut: Ich bin stolz, Oberbürgermeister in Hamm zu sein und möchte die Entwicklung der Stadt aktiv mitgestalten. Nicht ohne Grund habe ich mich 2004, 2009 und 2014 erfolgreich zur Wiederwahl gestellt.

Schlüsselübergabe im Rathaus nach meiner Wahl zum OB 1999 mit Oskar Burkert, Jürgen Wieland und Raymund Schneeweiß (von links) 

Politik von der Pike an

1972 bin ich aus Überzeugung in die CDU eingetreten und habe seitdem verschiedenste Ämter und Funktionen ausgeübt: als Kreisvorsitzender der Jungen Union, CDU-Fraktionsvorsitzender der BV Heessen, stellvertretender Vorsitzender im Kinder- und Jugendhilfeausschuss oder als CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Hamm. Überregional bin ich als Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung NRW und Vorsitzender des NRW-Städtetags aktiv. Ein roter Faden meiner politischen Arbeit in den vergangenen knapp fünf Jahrzehnten ist die Jugend- und Sozialpolitik. Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, dass wir auch die Schwächeren in unserer Gesellschaft fördern und allen Kindern die Chance geben, sich bestmöglich zu entwickeln.

Halt im christlichen Glauben

Ich bin in einer religiösen Familie aufgewachsen und seit meiner frühesten Kindheit Katholik. Der christliche Glaube und die Botschaft der Nächstenliebe sind ein wichtiger Halt in meinem Leben – und fließen selbstverständlich nicht nur in meine politische Arbeit mit ein. Seit Ende 2004 bin ich ehrenamtlicher Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Hamm e.V. und versuche seitdem, den christlichen Gedanken des Hospizes weiterzutragen. Ein bewegender Moment in meinem Leben war xxx die Audienz bei Papst Johannes Paul II. Es war beeindruckend zu sehen, welche Aura und Kraft der Papst hatte. Ebenso ergreifend war 2018 die Generalaudienz bei Papst Franziskus und die persönliche Unterhaltung mit dem Pontifex. Die Audienz, an der ich gemeinsam mit Schülern des Friedrich-List-Berufskollegs teilnahm, war ein Dankeschön des Papstes für die christliche Haltung Hamms während der Flüchtlingskrise 2015.

Audienz bei Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom  © Thorsten Hübner

Waldbühne sorgt für „freien Kopf“

In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit der Familie oder unternehme lange Spaziergänge mit meiner Frau und unserem Hund. Mein großes Hobby ist seit mehr als 40 Jahren die Schauspielerei bei der Waldbühne Heessen. Nach mehreren Jahren Spielpause bin ich in diesem Jahr bei „Madagascar“ – gemeinsam mit meinem Enkel – wieder selbst auf der Bühne. Das Theater ist ein wichtiger Ausgleich für mich zum häufig stressigen Alltag. Bei der Waldbühne, die für mich wie ein zweites Zuhause ist, kann ich abschalten und den Kopf freibekommen. Viele Vereinsmitglieder kenne ich von Kindesbeinen an – hier bin ich nicht der Oberbürgermeister, sondern einfach der Thomas.

Tierischer Trommler im Stück „Madagascar“  Thorsten Hübner