Freie Mitarbeiter:innen in Grundschulen

Für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche stellt der Erwerb der deutschen Sprache eine besonders komplexe Aufgabe dar. Die Lernvoraussetzungen, die die Schülerinnen und Schüler mitbringen, sind besonders heterogen. Einige verfügen über eine langjährige Schulbiographie, andere konnten aus verschiedenen Gründen die Schule nur für eine kurze Zeit oder gar nicht besuchen.

Um die Schulen bei der Vermittlung von Deutschkenntnissen zu unterstützen, beschäftigt das Kommunale Integrationszentrum seit 1996 (damals noch RAA - Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwanderfamilien) freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschförderung als Lehrkräfte im Seiteneinstieg.

Sie haben die Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen in einem ersten Schritt zu helfen, sich an einer deutschen Schule und im Unterricht zu orientieren und ihr Lernen zu organisieren.

Es lernen dabei Schülerinnen und Schüler mit und ohne Sprachen- und Schriftkenntnisse gemeinsam. Deshalb ist es wichtig, methodisch vielfältig und binnendifferenziert zu arbeiten, um den diversen individuellen Voraussetzungen der Lernenden Rechnung zu tragen.
Gemäß den Gegebenheiten der jeweiligen Schule erfolgt der Einsatz der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Form eines zusätzlichen Intensivsprachkurses außerhalb des Unterrichts oder in Form einer individuellen Förderung, wobei die zu fördernden Schülerinnen und Schüler im Rahmen des regulären Unterrichts in Kleingruppen von der freien Mitarbeiterin oder dem freien Mitarbeiter betreut werden und Aufgaben erhalten, die dem Sprachstand der Lernenden entsprechend vorbereitet wurden.

Bei dieser anspruchsvollen Aufgabe, die aufgrund permanenter Neuaufnahmen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlichen Alters und häufig wechselnder Schülerinnen und Schüler besondere Anforderungen an die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt, werden sie fachlich durch das Kommunale Integrationszentrum begleitet.

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