Aktuelles aus Hamm

| Sozialer Wohnungsbau

Selbst gesteckte Ziele übertroffen

Allein im vergangenen Jahr hat die Stadt Hamm rund 34 Millionen Euro Fördergelder vom Land Nordrhein-Westfalen für öffentlich geförderten Wohnungsbau erhalten – und damit mehr als das Sechsfache von dem, was ursprünglich vorgesehen war.

Bereits im September 2018 hat der Rat der Stadt Hamm beschlossen, ab Januar 2019 eine stadtweite Quote von 35 Prozent im geförderten Mietwohnungsbau festzusetzen. Rund ein Jahr nach Inkrafttreten der freiwilligen Verpflichtung zeigt sich, dass die Zahl noch deutlich höher ausfällt. Ursprünglich hatte das Land NRW knapp fünf Millionen Euro Fördergelder für den so genannten sozialen Wohnungsbau in Hamm vorgesehen – da einige Kommunen ihre Gelder allerdings nicht abrufen konnte, wurden die Investitionen in Hamm mehr als versechsfacht. „Was wir geschafft haben, ist beispielhaft. Wir tun alles, damit es genügend Wohnraum gibt – und zwar sozial durchmischt. Wir versuchen, die Mieten halbwegs stabil zu halten und brauchen dafür neue Wohnungen – das hilft allen Bürgerinnen und Bürgern“, betonte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.

Fördermittel versechsfacht
Von den rund 34 Millionen Euro Fördermitteln aus Düsseldorf wurden allein im vergangenen Jahr 299 öffentlich geförderte Mietwohnungen bewilligt. Knapp 18 Millionen Euro flossen in 149 Neubauten und 15 Millionen Euro in 150 Bestandswohnungen, die hinsichtlich Energieeffizienz und Barrierefreiheit modernisiert wurden. „Wir haben das gesetzte Ziel von CDU und SPD von mindestens 35 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum nicht nur erreicht, sondern weit übertroffen. Wir haben ein Zeichen auf dem heimischen Wohnungsmarkt gesetzt und werden diesen Weg konsequent fortsetzen“, erklärten Dr. Georg Scholz (SPD) und Jörg Holsträter (CDU) als Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses. Schließlich habe die Quote im vergangenen Jahr sogar bei mehr als 60 Prozent gelegen (299 von 484 genehmigten Wohnungen waren öffentlich gefördert).

Bestandswohnungen im Blick
Die Verantwortlichen von Stadt und Politik sehen vor allem bei den mehr als 86.000 Bestandswohnungen in Hamm enormes Potenzial. „Es gibt interessante und lukrative Förderprogramme für Eigentümer, die nur abgerufen werden müssen. Vor allem müssen öffentlich geförderte Wohnungen von ihrem schlechten Image wegkommen: Das sind moderne, barrierefreie Wohnungen, die zudem klasse aussehen und dem Großteil der Bevölkerung zur Verfügung stehen“, erklärt Stadtbaurätin Rita Schulze Böing. Immerhin habe rund die Hälfte aller Haushalte in Hamm Anspruch auf einen so genannten Wohnberechtigungsschein.

v. li. n. re.: OB Thomas Hunsteger-Petermann, Heinz-Martin-Muhle (Leiter Planungsamt), Jörg Holsträter (CDU), Thorsten Berger (Abteilungsleiter Wohnungsförderung), Stadtbaurätin Rita Schulze Böing

v. li. n. re.: OB Thomas Hunsteger-Petermann, Heinz-Martin-Muhle (Leiter Planungsamt), Jörg Holsträter (CDU), Thorsten Berger (Abteilungsleiter Wohnungsförderung), Stadtbaurätin Rita Schulze Böing

© Thorsten Hübner

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