Autobahnausbau

Ausbauplanung für die A1 geht in die nächste Runde

Durch den sechsstreifigen Ausbau soll die A1 zwischen Münster und Kamener Kreuz für das wachsende Verkehrsaufkommen fit gemacht werden. Die Stadt begrüßt die Ausbaupläne, fordert aber mehr Lärmschutz für Sandbochum.

Wegen der Bedeutung des Projektes wurde die Hammer Öffentlichkeit frühzeitig in zwei Informationsveranstaltungen im Februar 2014 und im April 2018 über die Ausbauabsichten informiert.

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurden nun die konkreten Ausbaupläne im September 2019 für Bürger und Verbände öffentlich ausgelegt.

Die Autobahn soll in der bestehenden Trasse verbreitert werden. Die komplette Fahrbahn, sämtliche Brücken, Rastanlagen und Entwässerungseinrichtungen sind zu ersetzen. Bergbaubedingte Absenkungen der Fahrbahn werden beseitigt.

Die Stadt hat angesichts der starken Belastung der A1 den Autobahnausbau ausdrücklich befürwortet. Die A1 stellt für Hamm einen wichtigen Zugang zum Bundesfernstraßennetz dar und entlastet städtische Straßen vom Durchgangsverkehr.

Der Lärmschutz ist ein wichtiges Thema der Planung. So sollen ein offenporiger Asphalt und lärmmindernde Fahrbahnübergänge an den Brückenköpfen zum Einsatz kommen. Die Planer der Autobahn gehen davon aus, dass sich die Lärmsituation für die Anlieger durch die Baumaßnahme gegenüber dem heutigen Zustand sogar verbessern wird.

Der Stadt Hamm gehen diese Lärmvorkehrungen jedoch nicht weit genug.

Um die Bürger in Sandbochum ausreichend vor dem Autobahnlärm zu schützen, sind aus Sicht der Stadt zusätzliche Maßnahmen notwendig:

  • Die geplante Schallschutzwand in Stockum sollte bis Sandbochum verlängert werden
  • Die Höchstgeschwindigkeit soll auf Tempo 120 km/h begrenzt werden.

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© Thorsten Hübner