Über Carola kann man vieles sagen. Wenn man sie jedoch mit einem Wort beschreiben will, dann trifft es „furchtlos“ am besten. Denn Carola hat vor nichts und niemandem Angst. Weder vor großen schwarzen Hunden, noch vor der Dunkelheit. Was ihre Eltern zwar einerseits freut, ihnen aber durchaus auch ein wenig Sorge bereitet. Aber Carola findet, dass es absolut überflüssig ist, sich zu fürchten, weil man so viel mehr Zeit zum Spielen hat. Eines Nachts liegt sie wach in ihrem Bett - und hört plötzlich eine tiefe, grauenvolle Stimme ihren Namen sagen. Als sie unter ihrem Bett nachschaut, entdeckt sie dort zwei Augen, die schwach aus dem Dunkel hervorleuchten …
Das Theater des Lachens hat aus dem Kinderbuch von Jakob Hein und Kurt Krömer ein humorvolles, gänzlich unkitschiges Theaterstück über ein tapferes Mädchen geschaffen, das sich nicht ins Bockshorn jagen lässt, sondern der Sache unerschrocken auf den Grund geht.
Berührungen zulassen, Grenzen aufheben – das sind die wichtigsten Anliegen des Theaters des Lachens in Frankfurt an der Oder. Die handwerkliche Spannbreite von Marionetten-, Stab- und Handpuppenspiel bis hin zu Schauspiel- und Objekttheater spiegelt sich im Repertoire. Ziel ist es, auf spielerische Art und Weise, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, Werte zu vermitteln und die Zuschauer:innen mit der Kunstform des Puppen- und Objekttheaters vertraut zu machen. Zum laufenden Spielplan kommen Gastspiele und Koproduktionen mit verschiedenen Theatern und Künstlern aus dem In- und Ausland. Auch auf Festivals ist das Theater des Lachens ein gern gesehener Gast, was diverse Preise bestätigen.