Ausbauquerschnitt

Der Ausbauquerschnitt ergibt sich nach den „Richtlinien für die Anlage von Landstraßen“ aus der sogenannten Verbindungsfunktion, d.h. der Funktion, die die Straße im Straßennetz übernimmt. Bei der K 35n handelt es sich um eine nahräumige Verbindung zwischen der Kamener Straße und der Rathenaustraße.

Anhand der Verbindungsfunktion kann die „Entwurfsklasse“ (EKL) ermittelt werden. Über die Entwurfsklasse werden in der Richtlinie die Anforderungen an eine Straße festgelegt, zum Beispiel welche Kurvenradien mindestens vorhanden sein müssen, um ein flüssiges Befahren zu ermöglichen.

Einer nahräumigen Verbindung wird zunächst die Entwurfsklasse 4 zugeordnet. Da auf der K 35 jedoch für eine Entwurfsklasse 4 zu starke Verkehrsströme erwartet werden, wird die Entwurfsklasse angepasst und die Straße nach der EKL 3 geplant.

Bei Straßen der Entwurfsklasse 3 wird der Regelquerschnitt RQ 11 verwendet. Dieser weist eine Fahrbahnbreite von 8,00 m auf. Beidseitig werden Bankette mit je 1,50 m Breite hergestellt, so dass die Gesamtbreite 11,00 m beträgt (daher die Bezeichnung RQ 11). Zusätzlich wird bei der K 35n ein durchgehender paralleler Geh- und Radweg geplant, um den Fußgänger- und Radverkehr trotz der hohen Verkehrsstärken sicher leiten zu können.

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Herr Büchting

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