„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, wusste schon der legendäre Sepp Herberger. Und so ist es auch bei der Veranstaltungskonzeption. Sobald die Termine alle stehen, die Verträge unterschrieben und alles Organisatorische geregelt ist, befasst man sich gedanklich schon mit dem neuen Programm. Die Planungen benötigen einen längeren Vorlauf - nicht zuletzt, weil das ausgewählte Programm noch ein Beschlussverfahren durchlaufen muss: Es wird dem Ausschuss für Kultur, Kreativwirtschaft und Städtepartnerschaft vorgestellt und erläutert, der im Nachgang die Durchführung beschließt. Da gilt es dann, im Vorfeld die Sitzungstermine zu sichten und den zeitlich passenden auszuwählen. Und wenn dieser Schritt geschafft ist, müssen die Veranstaltungen im Ticketsystem angelegt und alle Informationen für das Programmheft zusammengestellt und aufbereitet werden. Was dann wiederum in Zusammenarbeit mit einer Grafikagentur fertiggestellt und anschließend gedruckt wird.
„Mal eben“ geht in diesem Fall also nichts. Im Gegensatz zu einem „normalen“ Einkauf, wo man immer noch einmal schnell in den Supermarkt huschen und die vergessene Milch nachträglich besorgen kann. Die Einflussnahme auf den Gestaltungsweg ist begrenzt, weil niemand komplett für sich allein arbeiten kann - und wenn jemand ausfällt, eine Maschine nicht funktioniert etc. sich dann alles andere verzögert und man selbst nichts tun kann, um den Prozess zu beschleunigen.
Sind alle diese Tücken erfolgreich überstanden, das Programm erstellt und der Saisonstart steht bevor, ist es Zeit für „Vorhang auf!“ Charmant, garniert mit kleinen Randnotizen, wissenswerten Fakten und Musik, stellen die Programm-Macher des Büros für Kultur & Tourismus ihre ganz persönlichen Favoriten und „Liebhaber-Stücke“ vor. Wie immer echtes Infotainment statt Fake News, mit Raum für Kritik, Anregungen und lebhafte Diskussionen.
Eintritt frei! Sichern Sie sich ihr kostenloses Platzticket im Kartenvorverkauf des Büros für Kultur & Tourismus oder hier.