Uraufführung

Das Kalendermädchen

Eine echte Premiere für Hamm: Die vom Westfälischen Landestheater erarbeitete Bühnenfassung des 2024 erschienenen Thrillers „Kalendermädchen“ von Sebastian Fitzek feiert am Samstag, 10. Oktober, um 19:30 Uhr im Kurhaus seine Uraufführung. Wie bei der Schauspielreihe üblich, gibt es im Vorfeld für alle Interessierten um 18:45 Uhr ein Einführungsgespräch, in dem Fakten und Hintergründe zum Stück näher beleuchtet werden.

Vor elf Jahren wurde die kleine Alma unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. Eine Bedingung war, dass die Identität ihrer Eltern unter keinen Umständen enthüllt werden darf. Diese Tatsache stellt ihre Adoptivmutter Olivia jetzt vor große Probleme, denn Alma ist lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend eine Knochenmarkspende. Weder Olivia noch ihr mittlerweile getrennt von ihr lebender Mann kommen als Spender in Frage, doch das Jugendamt verweigert jegliche Information. Olivia steht vor einem Rätsel und beginnt in ihrer Verzweiflung, selbst zu recherchieren. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom „Kalendermädchen“: Einer jungen Frau, die sich vor Jahren in der Weihnachtszeit in ein abgelegenes Häuschen zurückgezogen hatte, um dort Ruhe zu finden. Stattdessen wurde sie von einem Psychopathen heimgesucht, der sie dazu zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen. Was hat diese Frau mit Alma zu tun? Olivia macht sich auf die Suche nach ihr, getrieben von dem Wunsch, das Geheimnis zu lüften und ihre Tochter zu retten. Und gerät dabei selbst in Lebensgefahr.

 

Seit seinem Erstling „Die Therapie“ (2006) ist Autor Sebastian Fitzek zum Großmeister deutschsprachiger Psychothriller avanciert. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in sechsunddreißig Ländern und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen gleichermaßen. Als erster deutscher Autor wurde Fitzek 2016 mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet.

Das Kalendermädchen

© Timo Hummel