Pflanzsaison

Rund 470 neue Bäume für Hamm

An Straßen, auf Grünflächen und auf Spielplätzen: Die Stadt Hamm hat in der vergangenen Woche mit umfangreichen Baumpflanzungen im gesamten Stadtgebiet begonnen. 

Mehr als 300 Bäume an Straßen und in Grünanlagen werden aktuell in allen Stadtbezirken neu gepflanzt oder nachgepflanzt. Hinzu kommen 100 weitere Bäume auf Spielplätzen, die hier künftig für natürlichen Schatten sorgen sollen. „Diese jährlich stattfindenden Baumpflanzungen sind Teil unserer langfristigen Strategie, den Baumbestand in Hamm klimaresilient und zukunftsfähig weiterzuentwickeln“, erklärt Hartmut Sonderhüsken, Leiter der Abteilung Grünflächen bei der Stadt Hamm.

Umfangreiche Pflanzungen direkt vor Ort

Der Auftakt der Pflanzarbeiten erfolgte nun in Bockum-Hövel. Rund um die Hammer Straße wurden 62 Bäume und zwei Sträucher gesetzt. Zusätzlich entstehen neue Grünflächen: rund 160 Quadratmeter Gehölzflächen, etwa 2.100 Quadratmeter Rasen- und Wiesenflächen sowie 40 Quadratmeter Staudenflächen. Das Besondere: Die Maßnahme findet noch im Rahmen der Umgestaltung der Hammer Straße in diesem Bereich statt. Die Arbeiten hier sind also nicht Teil der jährlichen Neu- bzw. Nachpflanzungen, sondern kommen zusätzlich hinzu.

Ein Schwerpunkt der Nachpflanzungen befindet sich hingegen an der Münsterstraße am Flugplatz, wo 30 Bäume in die schmalen Beete am Straßenrand gesetzt werden. In der Vergangenheit hatte der Altbestand hier mit den schwierigen Standortbedingungen zu kämpfen und musste nach und nach entfernt werden. Die neuen Bäume sollen damit künftig besser zurechtkommen und für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgen.

Die Umsetzung erfolgt bis Ende März durch zwei Hammer Garten- und Landschaftsbauunternehmen: Die Baumpflanzungen an Straßen und auf Grünflächen übernimmt die Firma Mennigmann aus Sandbochum, während die Pflanzungen auf Spielplätzen durch die Firma Kley aus Rhynern durchgeführt werden.

Große Artenvielfalt 

Insgesamt setzt die Stadt Hamm auf mehr als 30 unterschiedliche Baumarten und Sorten. Besonders häufig gepflanzt werden dabei die klimaangepassten Arten Japanische Zelkove (Zelkova), Dreilappiger Apfel (Eriolobus), Bienenbaum (Tetradium) sowie Amberbaum (Liquidambar). Sie reagieren besonders robust auf Hitze, Trockenheit und veränderte Wetterbedingungen. Gleichzeitig soll die breite Artenauswahl die biologische Vielfalt im Stadtgebiet stärken.

Kontinuierliche Aufstockung des Baumbestands

Neben der Nachpflanzung von Bäumen, die beispielsweise aus Gründen der Verkehrssicherung entfernt wurden, prüft die Stadt Hamm regelmäßig weitere mögliche Pflanzstandorte im gesamten Stadtgebiet. Geeignete Flächen werden – sofern sie fachlich geeignet und mit den vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen umsetzbar sind – in die jährliche Pflanzplanung aufgenommen. Auf diese Weise konnten in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche zusätzliche Baumstandorte erschlossen werden. Auch in der aktuellen Pflanzsaison entstehen 206 neue Baumstandorte: 71 auf Spielplätzen, 37 an Straßen sowie 98 in Grün- und Parkanlagen.

Stadtbäume als Beitrag zum Klimaschutz

Die zusätzlichen Pflanzungen im Siedlungsbereich greifen eine aktuelle politische Zielsetzung auf, das Thema Stadtbäume stärker in den Fokus zu rücken. Denn Stadtbäume leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Hamm und helfen dabei, den Stadtraum widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Die neuen Standorte werden bald auch im Internetauftritt der Stadt Hamm dargestellt und so für Bürgerinnen und Bürger direkt erkennbar sein.

Bei der Firma Mennigmann in Sandbochum stehen rund 300 Straßenbäume bereit, um in allen Stadtbezirken eingepflanzt zu werden.

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