Baudenkmal Hauptbahnhof

1847 wurde der erste Hammer Bahnhof eröffnet, anschliessend erfolgte ein zügiger Ausbau des Schienenverkehrs.

1860/61 wurde der Bahnhof zentrales Stationsgebäude als Inselbahnhof zwischen den Gleisen, mit wachsender Industrialisierung und zunehmendem Güter- und Personenverkehr Konzentration zum Eisenbahnknotenpunkt.

Ab 1912 völlige Neugestaltung von Gleiskörper, Verschiebe- und Personenbahnhof.
Drahtzieher und Bergmann neben der Bahnhofsuhr stehen als Symbole der Produktivkraft von heimischer Metallindustrie und Zechenansiedlungen vor den alten Stadtgrenzen.

Als grosser Verschiebebahnhof und somit strategisch wichtiger Knotenpunkt wurde dieser im zweiten Weltkrieg vorrangiges Ziel von Luftangriffen. Die Angriffe forderten 1131 Todesopfer und liessen eine zu 80 Prozent zerstörte Stadt zurück.

Der in 2001 neu gestaltete Willy-Brandt-Platz (Bahnhofsvorplatz) ist schon im ersten Jahr nach der Umgestaltung zur "Visitenkarte" des Bahnhofsquartiers und der Innenstadt geworden.

Das im neobarocken Stil erbaute Bahnhofsgebäude, dessen denkmalgerechte Modernisierung bereits abgeschlossen ist, zählt zu den schönsten des Landes. Zum ersten Mal erhielt ein Bahnhof in Deutschland das Europa-Nostra-Diplom für eine beispielhafte Restaurierung. Europa-Nostra ist ein Zusammenschluss von Denkmal-Organisationen aus 35 Ländern Europas, der seit 24 Jahren besonders gut sanierte Bauwerke auszeichnet.

Adresse

Hauptbahnhof

Willy-Brandt-Platz
59065 Hamm