Die Ausstellung besteht aus zwei Kunstwerken:
- „Zurückschauen. Stimmen, die bleiben“ – eine temporäre öffentliche Skulptur der Künstlerin Cana Bilir-Meier, der Kuratorin Chana Boekle und der Grafikerin Silvia Troian
- „Hört mir zu: Dieses Lied ist ein Denkmal“ – eine Sound-Installation der Künstlerin Talya Feldman und des Sounddesigners Carlos Ángel Luppi mit Aufnahmen von Ozan Ata Canani, Berivan Kaya und Microphone Mafia.
Eröffnung am 05.03.2026, 17.00 Uhr
Gerd-Bucerius-Saal, Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm
Präsentation der Sound-Installation
Gespräch und Walk durch die Ausstellung mit der Künstlerin Cana Bilir-Meier
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten stellen auch in Nordrhein-Westfalen keine Einzelfälle oder Ausnahmen dar. Sie sind vielmehr integraler Bestandteil der Geschichte und Gegenwart dieses Bundeslandes. Gleichzeitig gibt es eine lange Geschichte der Kämpfe und des Widerstands gegen diese Gewalt und die gesellschaftlichen Verhältnisse, die sie hervorbringen – Kämpfe für Anerkennung und Gerechtigkeit.
Die Ausstellung „STOPP. ZUHÖREN. BEGEGNEN.“ ist eine Einladung an die Gesellschaft, sich mit den hier erzählten Geschichten auseinanderzusetzen.
https://stopp-zuhoeren-begegnen.de/
Die Ausstellung ist vom 05.03. bis 30.03. im Lesecafé im EG der Zentralbibliothek zu sehen.
Die Ausstellung „STOPP. ZUHÖREN. BEGEGNEN.“ ist ein Projekt der Hochschule Düsseldorf – Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) und wurde gefördert von der Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“.
Veranstalter:innen: Stadtbüchereien Hamm, vhs Hamm, Kommunales Integrationszentrum Hamm, in Kooperation mit dem Hammer Netzwerk rassismuskritische Arbeit