Emma Cekoll, Linda Hoffmeister, Marilena Schulte, Belana Wöstendiek und Emily Bannasch. Sie lösen Johanna Blücher, Kinga Bujak, Bruna de Paiva Custodio, Emil Dobrick, Asya Kula, Hannah Möller, Lara Olbort, Colin Scholz, Emely Vaccaro, Katharina Wegen, Aminah Witucka und Noah Woloschin ab, die aus der Stolperstein-AG ausgeschieden sind, um sich mit voller Kraft auf ihre Abiturprüfungen vorzubereiten.
Mit Unterstützung der beiden Lehrerinnen Elisabeth Altstädt und Verena Marcinkowski sowie der Stadtarchivteammitglieder Dr. Markus Meinold und Franziska Rohloff haben sich die neuen AG-Mitglieder aufgemacht, um die Lebensläufe von ehemaligen Hammer Bürgerinnen und Bürgern zu recherchieren, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Los ging es am Donnerstag, den 08. Januar 2026, im Stadtarchiv. Hier machten sich die Schülerinnen mit der Archivarbeit und dem Lesen alter Schriften vertraut. Am Freitag, den 09. Januar 2026, setzten die Schülerinnen mithilfe von Digitalisaten ihre Arbeit an den Quellen in den Räumlichkeiten der Friedensschule Hamm fort und nahmen Kontakt zu anderen Archiven und Gedenkstätten auf, um weiterführende Quelle und Informationen zu erhalten. Am Montag, den 02. Februar 2026, erarbeiteten die Schülerinnen in Arbeitsgruppen schließlich die Stolpersteininschriften sowie die Kurzbiografien der ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, denen Stolpersteine gewidmet werden sollen.
Ein Wiedersehen mit den ehemaligen Mitgliedern der Stolperstein-AG 2025 wird es bei der kommenden Stolperstein-Verlegung geben. Am Mittwoch, den 11. März 2026, werden für achtzehn Menschen Stolpersteine verlegt, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben und/oder ermordet wurden. Die Biografien waren von der Stolperstein-AG im Januar 2025 recherchiert worden.
Die Stolpersteine werden in Hamm über Spenden finanziert. Ein Stolperstein kostet circa 130 Euro. Für die Spenden hat der Hammer Geschichtsverein ein eigenes Konto eingerichtet (https://geschichtsverein-hamm.de/projekte/stolpersteine/). Der Hammer Geschichtsverein kann als gemeinnützige Einrichtung für Zuwendungen eine Spendenquittung ausstellen.