Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung von IT.NRW zur Modellrechnung „Integrierte Schulden“ für die Gemeinden und Gemeindeverbände. Die Belastung der Bürgerinnen und Bürger in Hamm durch die sogenannten integrierten Schulden des kommunalen Haushalts liegt bei 3.901 Euro pro Kopf – und damit außerdem deutlich unter dem Durchschnittswert aller Menschen in Nordrhein-Westfalen (5.810 Euro Schulden pro Kopf) sowie in ganz Deutschland (4.907 Euro).
Effizient und modern
„Die finanzielle Lage ist derzeit nicht einfach – weder für die Verwaltung, noch für die privaten Haushalte. Die Auswertung von IT.NRW ist deshalb eine schöne Bestätigung unseres Weges: Wir verfügen über eine leistungsstarke und effiziente moderne Verwaltung und investieren trotz der angespannten Lage weitsichtig in Infrastruktur und für die Familien in Hamm – und federn zusätzliche Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger in Hamm ab, soweit es in unserer Macht steht“, erklärt Stadtkämmerer Markus Kreuz.
Besonders aussagekräftig
Das Besondere an der Modellrechnung: Die erweiterte Betrachtung ermöglicht einen von kommunalen Ausgliederungsentscheidungen unabhängigen Vergleich der kommunalen Verschuldung – und ist deshalb besonders aussagekräftig. Die integrierten Schulden sind eine Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder auf Basis einer Modellrechnung. Sie berücksichtigen die Schulden der kommunalen Kernhaushalte und ausgegliederter Einheiten – sogenannte Extrahaushalte und sonstige öffentliche Fonds, Einrichtungen und Unternehmen (sFEU), die durch den Staat kontrolliert werden.