15.05.2015

Burghügel Mark

Die Burg Mark war eine mittelalterliche Befestigungsanlage, bis 1391 Wohnsitz der Grafen von der Mark und Mittelpunkt der gleichnamigen Grafschaft. Graf Adolf von der Mark gründete in der Nähe 1226 die Stadt Hamm. Burghügel Mark als Bodendenkmal umfasst die Reste der ehemaligen Burganlage: Erdaufschüttungen, die von Gräften umgeben sind.

Die für flaches Gelände typische, mittelalterliche Bauform der einstigen Burg wird als „Motte“ bezeichnet. Mit dem etwa sieben Meter hohen Hügel der Hauptburg und der rund zwei Meter über dem umliegenden Gelände aufgeschütteten Vorburg ist sie eine der größten und besterhaltenen Motten in Westfalen.

Den Zugang zur Hauptburg bildete der Ostturm, der in die Ringmauer eingefügt war. Auf der gegenüberliegenden Seite stand ein turmartiger „Palas“, der Wohn- und Repräsentationszwecken diente ‑ eine Mauerung auf dem Boden erinnert daran. Zudem informieren zwei Tafeln über Bauform und historische Hintergründe der Burg. Heute ist der Burghügel Mark eine malerische Parkanlage und beliebtes Ausflugsziel.