Baumschutzsatzung

Mit der neuen Baumschutzsatzung werden Bäume und Sträucher vor Fällungen und Beschädigungen geschützt

Bäume binden Schadstoffe und Kohlendioxid aus der Luft. Sie spenden Schatten, sorgen für Abkühlung – und bieten zahlreichen Tieren Nahrung und Lebensraum und den Menschen wichtige Erholungsorte in der Stadt. Kurz: Bäume spielen eine wichtige Rolle im städtischen Klima. Um zielgerichtet Bäume im Stadtgebiet vor Fällungen oder Schädigungen zu schützen, hat die Stadt Hamm ihre Baumschutzsatzung erneuert.
 

Sinnvolle Ausnahmen
Gemäß dem neuen Satzungsentwurf sind Kiefern, Lärchen und Laubbäume mit einem Stammumfang von mindestens 100 Zentimetern innerhalb bebauter Ortsteile vor Fällungen oder Schädigungen geschützt. Auch Holzgewächse wie Ginkgo, Eibe und Stechpalme sind ab einem Stammumfang von mindestens 60 Zentimetern geschützt.

Es wurden sinnvolle Ausnahmen und Befreiungen von der Unterschutzstellung festgelegt, so dass genehmigte Bauvorhaben auch in Zukunft nicht durch einen einzelnen Baum verhindert werden. Auf der anderen Seite werden aber auch  Verstöße gegen die Satzung konsequent geahndet.

Beratung zum richtigen Umgang mit geschützten Bäumen – und Möglichkeiten für geplante Bauvorhaben – erhalten Bürgerinnen und Bürger im Umweltamt sowie im Bautechnischen Bürgerbüro.

Kontakt

Umweltamt

Herr Kämper

Gustav-Heinemann-Straße 10
59065 Hamm
Fon: 02381 17-7113
Fax: 02381 17-2931
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