Gradierwerksgarten im Kurpark eröffnet

„Ein echtes Schmuckstück“

Neue Attraktion für den Kurpark: Der Gradierwerksgarten neben der Saline ist offiziell eröffnet worden – und steht in der Tradition historischer Paradiesgärten.

Die ersten Ideen für den Gradierwerksgarten im Hammer Kurpark waren bereits 2014 entstanden. „Der Gradierwerksgarten ist ein echtes Schmuckstück geworden, der unseren Kurpark noch einmal deutlich aufwertet. Ich bin mir sicher, dass der Garten den Besucherinnen und Besuchern viel Freude bereiten wird“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Der Garten hat rund 400.000 Euro gekostet und wurde in größten Teilen aus Fördermitteln des Bundes im Zuge des Konjunkturpakets III finanziert. „Die Idee für dieses Projekt kam genau zur richtigen Zeit. Auf andere Weise wäre die Finanzierung extrem schwierig geworden“,  erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann am Rande der Eröffnung.

12.000 Pflanzen

Die 1.000 Quadratmeter große Grünfläche ist nach dem Vorbild der historischen Klostergärten gestaltet worden. Der Garten, der von einer meterhohen Buchen- und Eibenhecke eingefasst ist, bietet 16 Beete mit unterschiedlicher Bepflanzung. Insgesamt wurden über 12.000 Pflanzen in den Boden gebracht. Nach zwei bis drei Jahren soll sich der Gradierwerksgarten in seiner ganzen Pracht präsentieren. Das städtische Tiefbau- und Grünflächenamt hat an der Konzeption des Gradierwerkgartens ebenso mitgewirkt wie die Planungsgemeinschaft Landschaft und Freiraum aus Kassel. Das Pflanzenkonzept stammt von der Hamburger Landschaftsarchitektin Anke Hunrath.

Lions-Spende

Über die Zwischen- und Rundwege ist es möglich, in Tradition der Klostergärten zwischen den Beeten und Blühflächen zu wandeln. Zahlreiche Sitzmöglichkeiten laden zum Ruhen und Verweilen ein. Im Zentrum des Gradierwerksbrunnen steht ein Brunnen, den der LionClub Hamm gespendet hat. „Wir sind dem LionsClub sehr dankbar für diese Spende: Schließlich sprechen wir an dieser Stelle über einen Betrag von 30.000 Euro“, betonte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. „Der Brunnen war von Anfang an Teil des Konzeptes: Es fehlte allein das Geld. Umso glücklicher sind wir darüber, dass der Gradierwerksgarten jetzt so entstehen konnte, wie wir uns das von Anfang an vorgestellt haben.“

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