Stolpersteine

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Vor den Häusern, in denen Opfer des Nationalsozialismus wohnten, werden Betonwürfel mit Messingplatten niveaugleich in das Bodenpflaster eingelassen. Es handelt sich hierbei um die letzte frei gewählte Wohnstätte von Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert, vertrieben, ermordet oder in den Suizid getrieben wurden. Auf der Messingplatte werden die Namen und bekannte biographische Daten der Person, an deren Schicksal erinnert werden soll, eingraviert.

Die ersten Stolpersteine in Hamm wurden auf Initiative von Friedrich Moor am 5. Februar 2008 im Stadtteil Heessen verlegt. Seit der letzten Verlegung im Mai 2022 liegen im Stadtgebiet an 46 verschiedenen Orten 120 Stolpersteine.

Die Stolpersteine für die Familie Bock werden in das Straßenpflaster eingesetzt
© Thorsten Hübner
Die Stolpersteine für die Familie Bock werden in das Straßenpflaster eingesetzt
© Thorsten Hübner
Die Stolpersteine für die Familie Bock
© Thorsten Hübner

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