Hammer Appell: Gemeinsam gegen Radikalismus und Gewalt

Der Hammer Appell wurde 1991 im Sozialausschuss der Stadt Hamm unter dem Motto „Miteinander leben – Keine Chance für Intoleranz und Gewalt“ ins Leben gerufen.

Im Herbst 2000 wurde er im Zusammenhang mit der Einberufung des „Runden Tisches gegen Radikalismus und Gewalt“ neu belebt. Seither hat der Hammer Appell mit vielen Aktionen für das friedliche Miteinander der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen und für das gewaltfreie Zusammenleben der Menschen aus weit über 100 Nationen in der Großstadt Hamm geworben.

Einzigartiges Bündnis der demokratischen Kräfte

Der Hammer Appell ist zu einem im Ruhrgebiet einzigartigen Bündnis der demokratischen Kräfte für Toleranz und Zivilcourage geworden. Das zeigt sich besonders darin, dass sich am „Runden Tisch gegen Radikalismus und Gewalt“ regelmäßig die Vertreter von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden, der Stadt Hamm, von Polizei, Kirche, Wohlfahrtsverbänden, Einzelhandelsverband, Industrie- und Handelskammer, Sparkasse, der Arnold-Freymuth-Gesellschaft sowie viele Einzelpersonen treffen. Der„Runde Tisch“ ist von der Versammlung des Hammer Appells, die mindestens einmal im Jahr stattfindet, mit der Planung und Durchführung von Aktionen beauftragt.

„Der Hammer Appell arbeitet zur Zeit an der Erstellung eines neuen, aktualisierten Handlungskonzeptes gegen Radikalismus und Gewalt – zur Zeit noch in mehreren Arbeitsgruppen zu verschiedenen Handlungsfeldern. Das Handlungskonzept soll vom Rat der Stadt Hamm beschlossen werden und wird für alle gesellschaftlichen Handlungsfelder (z. B. Medien, Bildung, Jugendarbeit, Kultur, Sport, Verwaltung, etc.) eine Liste von Hinweisen und Vorschlägen für durchzuführende Aktionen und Maßnahmen enthalten.“