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Aktuelles
12.04.2019

OBesichtigt-Tour ins digitale Pflegezimmer

Mehr Zeit für den Menschen

Die zweite „OBesichtigt-Tour digital“ führte Thomas Hunsteger-Petermann und seine Gäste in das Seniorenstift Mark. Hier unterstützt moderne Technik die Pfleger auf vielfältige Weise.

Rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleiteten Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann bei seiner zweiten „OBesichtigt-Tour“ im Rahmen der Digitalen Woche Hamm in das Seniorenstift Mark des Deutschen Roten Kreuzes: Das Seniorenstift bietet in 40 Zimmern seinen Bewohnern die Möglichkeiten des „digitalen Pflegezimmers“ an. „Im Rahmen der Digitalen Woche bieten wir den Bürgern Einblicke in die ganze Bandbreite an Lebensbereichen, die die Digitalisierung berührt. Dazu gehören eigentlich alle. Gerade im Bereich der Medizin ist die Entwicklung hochspannend: Das geht uns alle etwas an“, betonte der Oberbürgermeister. Dieter Arrenberg, Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Hamm, führte den Gästen gemeinsam mit Pflegedienstleiterin Eleonora Martins die Möglichkeiten vor Augen, die die Digitalisierung im Bereich der Pflege bereits heute bietet. „Die Digitalisierung hat in unserem Haus längst Einzug gehalten: Bei der Konzeption unseres Neubaus haben wir uns bewusst dazu entschieden, auf Glasfaseranschlüsse im ganzen Haus zu setzen. So können wir die Datenmengen, die wir dank der hochmodernen Ausstattung in den Pflegezimmern nutzen können, schnell und vor allen Dingen sicher bewegen“, erklärte Arrenberg. Für die „OBesichtigt-Tour“ wurde im Besprechungsraum des Seniorenstifts ein Pflegezimmer simuliert – mit Bett, Nachttisch, Fernseher und vorösterlicher Dekoration. Mit Frau Becker hatte sich eine Bewohnerin des Seniorenstifts bereit erklärt, für die Gäste an einer Simulation im Pflegebett teilzunehmen. „Digitalisierung ist nicht nur etwas für junge Leute: Ich profitiere unheimlich von der technischen Ausstattung in meinem Zimmer“, betonte die Seniorin.

OBesichtigt-Tour zum DRK Senioren-Stift  in der Mark

„Niemand tappt im Dunkeln“
Eine Besonderheit dieses digitalen Pflegezimmers stach den Beobachtern gleich ins Auge: Am Bett befindet sich ein mobiler Monitor, über den Pflegekräfte und Bewohner verschiedene Einstellungen am Bett vornehmen und Werte überprüfen können. „Das Bett ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, die uns ermöglicht, mehrere Werte laufend zu messen und zu überwachen“, führte Eleonora Martins aus. Unter anderem misst das Bett das Gewicht des Bewohners. „Wenn ein Bewohner nachts ins Bad geht, registriert das Bett das – und aktiviert automatisch eine Beleuchtung unter dem Bett, die den Weg ins Bad beleuchtet. So muss niemand im sprichwörtlichen Dunkeln tappen“, betonte Martins. Wenn der Bewohner nach einer gewissen Zeit nicht zurück im Bett ist, wird ein Alarmsignal an die Pfleger abgegeben. „So ist ausgeschlossen, dass ein Bewohner etwa nach einem Sturz im Bad unbemerkt und hilflos bleibt – wir können sofort reagieren.“ Zu den Vorzügen des Bettes gehören daneben technische Möglichkeiten wie ein Feuchtigkeitssensor und die Einstellung der Betthöhe und der Seitenteile. „Ziel der Digitalisierung muss immer sein, den Menschen zu helfen, einen Mehrwert darzustellen und Dinge nicht nur komplizierter zu machen. Dafür sind unsere Betten ein gutes Beispiel“, freute sich Dirk Arrenberg über die gute Investition. „Durch die Digitalisierung werden unsere Fachkräfte spürbar entlastet – und haben so mehr Zeit für die einzelnen Bewohner. Davon profitieren alle.“

OBesichtigt-Tour zum DRK Senioren-Stift  in der Mark

Ergänzung statt Ersatz
Neben dem digitalen Bett stand eine Video-Sprechstunde im Fokus der Veranstaltung. Die Sprechstunde ist vom Hammer Fraunhofer-Anwendungszentrum SYMILA entwickelt worden und besteht aus einer speziellen Software für den Fernseher, der zudem mit einer Kamera verbunden ist. Gerade für ältere Bürger und Menschen, die nicht mehr oder nur eingeschränkt mobil sind, bedeutet die Video-Sprechstunde viele Vorteile wie Professor Dr. Harald Mathis, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums ausführte: „Wir haben uns bewusst für den Fernseher entschieden, weil die Steuerung auf dem Gerät einfach zu handhaben ist und der Fernseher auch älteren Menschen vertraut ist: Hier bestehen weniger Berührungsängste als etwa bei Tablets.“ Die Software bietet mehrere Möglichkeiten: Dazu zählen ein Notruf im Notfall, ein Videoanruf beim Arzt, um eine Video-Sprechstunde abzuhalten genauso wie Videoanrufe bei Freunden und Verwandten. „Die Video-Sprechstunde erspart den Patienten mühevolle Wege und Wartezeiten. Und mit Videoanrufen bleibt der visuelle Kontakt zu den Verwandten bestehen, wenn persönlicher Kontakt nicht möglich ist. Die Software soll aber das direkte Gespräch natürlich nicht ersetzen, sondern eine Ergänzung darstellen“, betonte Timo Brune, Entwickler beim Fraunhofer-Institut. Aktuell befindet sich die digitale Sprechstunde in der Erprobungsphase. „Wir sind sehr froh und dankbar, die Programme unter realen Bedingungen im Seniorenstift Mark testen und weiterentwickeln zu können“, unterstrich Professor Mathis bei der Präsentation. „Wir nehmen wichtige Erkenntnisse aus dieser Phase mit, die am Ende allen Menschen zugutekommen können.“