Stadtbezirk Uentrop

Der Stadtbezirk Uentrop im östlichen Stadtgebiet umfasst mehrere siedlungsräumliche Bereiche mit teilweise sehr unterschiedlichen funktionalen, städtebaulichen, sozialen und naturräumlichen Strukturen.

Den Siedlungsschwerpunkt des Bezirks bildet  der Stadtteil Werries. Mit der nach dem Leitbild der Gartenstadt angelegten Bergarbeitersiedlung Zeche Maximilian erhielt er 1907 erste Wachstumsimpulse. Mit der Ansiedlung des DuPont-Werkes, Anfang der 1970er Jahre, dauerten diese an, so dass Werries in den folgenden Jahren ein kontinuierlich überproportionales Bevölkerungswachstum und Wohnflächenwachstum verzeichnen konnte. Aus diesem Wachstum erwuchs der Bedarf nach einem Stadtteilzentrum, dem heutigen Maxipark-Center. Überregional bedeutend ist auch heute noch der auf dem umgestalteten Zechengelände entstandene Freizeitpark „Maximilianpark“. 1984 fand dort die erste Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens mit Hamms bekanntem Glaselefanten statt. Der Park gehört zudem zur „Route der Industriekultur. Die 2008 eröffnete Maxipark Arena bietet als Multifunktionshalle ebenso wie der 2004 im Rahmen des „Freizeitkonzeptes Haaren“ der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Baggersee vielfältige Erholungsmöglichkeiten.

Wissenswert ist aus historischer Sicht, dass der Ortsteil Mark im Westen des Bezirks die eigentliche Keimzelle der Stadt Hamm bildet. Im Bereich der Mark findet sich heute eine Konzentration an ehemaligen Kasernenstandorten. Auf dem Gelände der ehemaligen  Argonner Kaserne befindet sich das Gewerbequartier Hohefeld. Die Newcastle Barracks werden als zentrale Aufnahmestelle des Landes für Flüchtlinge umgenutzt. Der Bezirk hat innerhalb Hamms mit 23% den größten Anteil an über 65 Jährigen.

Die Stadtteile Braam-Ostwennemar und Uentrop bestanden einst aus typisch ländlichen Strukturen, bis auch auf diese industrielle Ansiedlungen Einfluss nahmen. In Ostwennemar entstanden beispielsweise Arbeitersiedlungen der Bergwerksgesellschaft. Mit der Stilllegung der Zeche Maximilian und der Ausweisung von Neubaugebieten entstand dort eine aufgelockerte Siedlungsstruktur. Das bis heute als Wohnstandort dörfliche geprägte Uentrop entwickelt sich seit den 1930er Jahren zu einem überregional bedeutenden Industriestandort –  unter anderem mit dem Kraftwerk  Westfalen. Bedingt wird dies durch den Datteln-Hamm Kanal, die Bahnanbindung sowie die Autobahn A2.

Städtebauliche Rahmenplanung

© Quelle: Stadt Hamm

Werries

Die Rahmenplanung, die im März 2018 vom Rat der Stadt Hamm angenommen wurde, ist die Grundlage für das auf ihr aufbauende Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept.

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept

ISEK Plan
© BJP | Bläser Jansen Partner GbR

Werries

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) zeigt Perspektiven für die zukünftige Entwicklung des Ortsteils auf.

Bürgerveranstaltung

© HGB/Hans Blossey/Thorsten Hübner

zur Wohnbaulandinitiative

Die Entwicklung der Wohnbauflächen in den Stadtbezirken steht im Mittelpunkt der sog. Wohnbaulandinitiative. Zum Auftakt gab es auch eine Bürgerveranstaltung in Uentrop, bei der Wünsche und Ideen aufgenommen wurden.

Kontakt

Stadtplanungsamt

Frau Mentz

Gustav-Heinemann-Straße 10
59065 Hamm
Fon: 02381 17-4156
Fax: 02381 17-2962
E-Mail-Adresse

A2.006 (Technisches Rathaus, 2. Obergeschoss)

Stadtplanungsamt

Herr Horst

Gustav-Heinemann-Straße 10
59065 Hamm
Fon: 02381 17-4142
Fax: 02381 17-2962
E-Mail-Adresse

A2.004 (Technisches Rathaus, 2. Obergeschoss)