Stadtbezirk Herringen

Der Stadtbezirk Herringen grenzt im Westen an die Städte Bergkamen und Werne, im Norden an die Lippe, in südlicher und östlicher Richtung an die Stadtbezirke Pelkum und Mitte. Herringen bildet einen bedeutenden Wohn-, Gewerbe- und Industriestandort innerhalb der Stadt Hamm. Im städtischen Vergleich besitzt er die drittgrößte Bevölkerungsdichte nach Mitte und Bockum-Hövel. Mit der regen Siedlungstätigkeit im zwanzigsten Jahrhundert hat sich ebenfalls kontinuierlich eine private und öffentliche Infrastruktur entwickelt. Der Stadtteil gliedert sich dabei in drei größere Siedlungsbereiche, die sich aus den Stadtteilen Westenfeldmark, Ostfeld, Heidhof, Herringen Ortskern, Nordherringen, Herringer Heide und Sandbochum zusammensetzen.

Geprägt wurde diese Struktur durch die Entwicklung industrieller Standorte im Bezirk, insbesondere durch den Schacht Franz nördlich der Dortmunder Straße. Neben dem Siedlungskern im Dorf Herringen entstanden um die Zechenanlage schrittweise großflächige Arbeitersiedlungen aus der die heutige Randsiedlung, Alte und Neue Bever-Kolonie und östlich vom Schacht Franz die Siedlungen Isenbecker Hof und Heidhofsiedlung entstanden. Bedingt durch das enorme Bevölkerungswachstum entstanden die heute das Stadtbild prägenden Infrastrukturen und Geschäftsbereiche. Insgesamt kam es durch Entwicklungen zu einer deutlichen Überprägung der ehemaligen landwirtschaftlichen Siedlungsstruktur. Eine städtebauliche Besonderheit bildet die Ende der 1980er Jahre auf Grund eines städtebaulichen Wettbewerbes erfolgte Erweiterung der Randsiedlung mit mehrgeschossigen Wohnanlagen.

Das östliche Gebiet des Stadtbezirks ist zum einen geprägt durch die Wohnanlagen, zum anderen durch den Hafen Hamm und das Gewerbegebiet Küferstraße. Im Übergangsbereich zum Bezirk Mitte befindet sich der Hammer Westen. Aufgrund der typischen durch den Strukturwandel bedingten Problemlagen wird dieses Gebiet seit 2000 im Rahmen des Programms „Soziale Stadt NRW“ gefördert. Ein bedeutendes Projekt den Bezirk Herringen ist der Lippepark. Das im Rahmen des Entwicklungskonzeptes „Im Westen was Neues“ reaktivierte ehemalige Gelände des Schachtes Franz bildet dabei den Kernbereich des Landschaftsparks, der sich durch insgesamt drei Stadtbezirke zieht.

Bis heute ist das Ortsbild im Süden des Bezirks gekennzeichnet durch das Bergwerk Ost, der letzten geschlossenen Zeche in Hamm, und die zugehörigen Halden.

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