Neue Baumschutzsatzung

Wichtiges Signal für den Erhalt von Bäumen

Mit einer neuen Baumschutzsatzung will die Stadt Hamm Bäume und Sträucher vor Fällungen und Beschädigungen schützen.

Bäume binden Schadstoffe und Kohlendioxid aus der Luft. Sie spenden Schatten, sorgen für Abkühlung – und bieten zahlreichen Tieren Nahrung und Lebensraum und den Menschen wichtige Erholungsorte in der Stadt. Kurz: Bäume spielen eine wichtige Rolle im städtischen Klima. Um zielgerichtet Bäume im Stadtgebiet vor Fällungen oder Schädigungen zu schützen, hat die Stadt Hamm ihre Baumschutzsatzung erneuert. „Bäume sind ein ganz wesentlicher Faktor im Kampf gegen den Klimawandel, gerade in urbanen Räumen. Mit der neuen Baumschutzsatzung senden wir ein wichtiges Signal für den Erhalt von Bäumen in Hamm – und sorgen für transparente und nachvollziehbare Bedingungen für notwendige und unvermeidliche Baumfällungen“, betont Klimaschutz- und Umweltdezernent Volker Burgard.

Sinnvolle Ausnahmen
Gemäß dem neuen Satzungsentwurf sind Kiefern, Lärchen und Laubbäume mit einem Stammumfang von mindestens 100 Zentimetern innerhalb bebauter Ortsteile vor Fällungen oder Schädigungen geschützt. Auch Holzgewächse wie Ginkgo, Eibe und Stechpalme sind ab einem Stammumfang von mindestens 60 Zentimetern geschützt. „Wir bekennen uns mit dieser Satzung dazu, dass Bäume eine fundamentale Rolle für eine gesunde und lebenswerte Stadt Hamm spielen und entsprechend geschützt werden müssen. Klar ist aber auch: Auch in Zukunft werden genehmigte Bauvorhaben nicht durch einen einzelnen Baum verhindert. Wir haben mit Augenmaß sinnvolle Ausnahmen und Befreiungen von der Unterschutzstellung festgelegt. Auf der anderen Seite werden wir Verstöße gegen die Satzung konsequent ahnden – die Satzung wird kein Papiertiger sein“, betont Burgard.

Flankiert wird die neue Baumschutzsatzung, die dem Rat in seiner Sitzung am 14. Dezember zum Beschluss vorgelegt wird, von einem Informationsblatt, das sich an Grundstücks- und Baumeigentümer richtet. Beratung zum richtigen Umgang mit geschützten Bäumen – und Möglichkeiten für geplante Bauvorhaben – erhalten Bürgerinnen und Bürger im Umweltamt sowie im Bautechnischen Bürgerbüro.

Baumkrone im Herbst

© Thorsten Hübner

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