06.08.2019
Gebrüder-Grimm-Schule

Mehr Platz für die OGS-Betreuung

Während Schüler und Lehrer derzeit noch die Sommerferien genießen, laufen die Arbeiten an der Gebrüder-Grimm-Schule auf Hochtouren.

v. l. n. r.: Nicole Koch (stv. Schulleiterin), Ingo Drees, Daniela Engel, OB, Rita Schulze Böing, Antje Laitko, © Tom Herberg, Stadt Hamm

Für mehr als 1,7 Millionen Euro wird ein rund 320 Quadratmeter großer Anbau errichtet. Anfang kommenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein – und damit vorhandene Platzprobleme beseitigen.

Insgesamt nimmt die Stadt allein in den Sommerferien rund 12,8 Millionen Euro in die Hand, um Baumaßnahmen an den Schulen durchzuführen – allein in den Ausbau der Offenen Ganztagsschulen (OGS) fließen knapp sieben Millionen Euro. Nötig geworden ist die Baumaßnahme an der Grundschule in Bockum-Hövel, weil vor allem das OGS-Angebot immer mehr nachgefragt und zusätzliche Räume benötigt werden. Ist man ursprünglich davon ausgegangen, dass knapp die Hälfte aller Eltern das OGS-Angebot nutzen werden, so gehen Prognosen des Schulentwicklungsplanes für das Schuljahr 2022/23 von rund 60 Prozent der Eltern aus – Tendenz steigend. „Die Schule hat in den vergangenen Jahren tolle Arbeit geleistet und den knappen Platz sehr effektiv genutzt. Der neue Anbau schafft neue Möglichkeiten, insbesondere weil es künftig einen Speiseraum mit Küche sowie weitere Räume gibt“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann im Rahmen einer Baustellenbesichtigung am Dienstagmittag. Der OB betonte dabei, dass die Baumaßnahme nichts mit der Auszeichnung des Deutschen Schulpreises 2019 zu tun habe, da der Rat den Baubeschluss bereits im März 2018 gefasst habe.

Kontakt

Die Erdarbeiten wurden zwar schon im Juni begonnen, doch sichtbar sind die Veränderungen auf dem Schulgelände erst seit den Sommerferien. Die Bodenplatte ist gegossen, Wände sind eingezogen und die Decke des eingeschossigen Anbaus wird in Kürze folgen. Im Anschluss erfolgen der Aufbau des Flachdaches, die Rohinstallation der Haustechnik sowie die Unterkonstruktion der Fassade. Planmäßig sollen die Arbeiten Anfang kommenden Jahres fertiggestellt werden. Aufgrund der konjunkturellen Lage und Mehrkosten aufgrund von Müll und Schadstoffen im Erdreich werden sich die kalkulierten Gesamtkosten von rund 1,7 Millionen Euro (Vorlage 1421/18) etwas erhöhen.