26.07.2019
Hamm-App in Entwicklung

Eine für Alle

Das Ziel ist ehrgeizig: Eine App, die die wichtigsten Angebote der Hammer Freizeiteinrichtungen und Institutionen bündelt. Zur Digitalen Woche im Frühjahr des kommenden Jahres soll sie auf dem Markt sein.

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An den bisherigen Entwicklungsschritten in den letzten Monaten sind bereits viele Hammer Institutionen und öffentliche Freizeiteinrichtungen wie zum Beispiel die Stadtwerke, der Maximilianpark, die Stadtbücherei, der Tierpark oder die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASH) beteiligt gewesen. Zusammengearbeitet wird mit einem renommierten Anbieter, der sich bereits im Rahmen ähnlicher Digitalprojekte bewiesen hat. Über die bisherigen Einrichtungen hinaus ist auch die Einbindung weiterer Partner möglich und gewünscht. „Die Idee dazu ist in der ersten Digitalen Woche entstanden“, erklärt Ralf Hohoff, Leiter des Büros des Oberbürgermeisters und Stadtmarketing-Chef. „Zurzeit braucht jeder viele verschiedene Apps, um mobil und schnell die vielfältigen Dinge im Alltag zu erledigen und Freizeitangebote zu nutzen. Unser Ansatz ist: Wir wollen, dass man mit nur einer App das Wichtigste erledigen und die beliebtesten Angebote nutzen kann.“ Ob Busverkehr, Veranstaltungen und Tickets, die Müllabfuhrtermine – oder die Onlineservices der Stadtverwaltung wie zum Beispiel die KFZ-Zulassung und Kita-Anmeldung: Zukünftig soll eine App all dies und noch mehr bündeln. Gelingen soll das über eine Plattformlösung eines externen Anbieters, die sich über Schnittstellen bei den verschiedenen Partnern bedient.

Die neue App hat nicht das Ziel, andere zu ersetzen. Aber sie wird dem Nutzer eine Vielzahl von Möglichkeiten bieten, die er für seine individuellen Bedürfnisse zusammenstellen kann. Stichwort: Modularer Aufbau. „Sie wird nicht alle Funktionalitäten beinhalten, die in den unterschiedlichen Apps geboten werden: Das ist auch nicht gewollt“, betont Hohoff. Geschaffen werden soll quasi eine „digitale Grundversorgung“ in Form einer App. „Ich denke, dass die App damit einen echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger bieten kann und ein ganz kleiner, aber ganz praktischer Beitrag zum manchmal etwas abstrakten Thema Digitalisierung ist“, formuliert Hohoff seine Erwartungen.

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