03.07.2018

Fuhrpark

Stadt Hamm setzt auf Elektromobilität

Neben dem Hybrid für Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann verjüngt die Stadt Hamm ihren PKW-Fahrzeugpool mit Elektrofahrzeugen: Drei elektrische VW e-UPs, mit einer Leistung von 60 kW, sind ab sofort im Einsatz.

„Dank der elektrischen Neuanschaffungen können wir einen Beitrag zur Verbesserung der Umweltbilanz leisten. Genutzt werden zwei der Fahrzeuge von den städtischen Mitarbeiten, um etwa zu Terminen zu fahren, das dritte wird vom Umweltamt genutzt“, erklärt ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch. Um nach einer Reichweite von etwa 130 Kilometern den Akku wieder aufzuladen, stehen für die 23.000 Euro teuren Fahrzeuge Steckdosen hinter dem Technischen Rathaus bereit. „Die Fahrzeuge tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern haben noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Die Fahrzeuge fahren so leise, dass ein tolles Fahrgefühl entsteht. Man gleitet quasi über die Straße“, so Bartsch.
 
E-Fahrzeuge im Einsatz bei der Stadt Hamm

Neben den drei VW e-Ups ist das Grünflächenamt bereits mit zwei sogenannten elektrischen „Kippern“ im Stadtgebiet unterwegs. In Kürze erhalten auch der Marktmeister des Ordnungsamtes ein elektrisches Fahrzeug und der ASH zwei sogenannte „Streetscooter“ der Deutsche Post DHL Group, die in der Stadtreinigung eingesetzt werden. Auch für die Zukunft sind fünf weitere Elektro-Autos geplant, die konventionelle Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark ersetzen.

 „Dank des Förderprogramms der Landesregierung für den Bereich E-Mobilität liegen die Beschaffungskosten für die E-Fahrzeuge auf dem Niveau von vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Die Förderquote für batteriebetriebene Fahrzeuge liegt bei 40 Prozent der Anschaffungskosten – maximal bis zu 30.000 Euro pro Fahrzeug“, erklärt Stadtkämmerer und ASH-Dezernent Markus Kreuz. Diese Förderung ist auf eine Maximalsumme von 300.000 Euro pro Antragssteller über einen Zeitraum von drei Jahren beschränkt