03.05.2018

Sauberkeit im Lippepark

„Jeder muss zur Lösung beitragen“

Bis September werden an den warmen Frühlings- und Sommertagen bis zu vier Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes im Lippepark unterwegs sein, um für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen.

Bis September werden an den warmen Frühlings- und Sommertagen bis zu vier Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes im Lippepark unterwegs sein, um für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen: Das verkündete Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann bei einem Treffen, an dem neben dem Herringer Bezirksvorsteher Klaus Alewelt und Rechtsdezernent Jörg Moesgen auch Vertreter der Herringer Bezirksvertretung sowie Mitglieder der Herringer Interessensgemeinschaft und des angrenzenden Moscheevereins teilnahmen.

Der OB bei einem Treffen zur Sauberkeit im Lippepark mit dem Herringer Bezirksvorsteher Klaus Alewelt, Rechtsdezernent Jörg Moesgen sowie Vertreter der Herringer Bezirksvertretung,  Mitglieder der Herringer Interessensgemeinschaft und des angrenzenden Moscheevereins.

„Die positiven Erfahrungen des vergangenen Wochenendes haben gezeigt, dass die Besucher des Lippeparks für mögliche Probleme ansprechbar sind: Deshalb habe ich die große Hoffnung, dass sich die Situation im Lippepark in den kommenden Monaten in erheblicher Weise beruhigt. Zudem werden wir auf der Fläche weitere Mülleimer aufstellen.“ Gleichzeitig betonte der Oberbürgermeister, dass es in anderen Bereichen der Stadt Hamm deutlich größere Probleme gebe als im Lippepark, so dass die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes dort im Einsatz seien. Deshalb suche man für die Ordnung im Lippepark die flexible Zusammenarbeit mit einem privaten Sicherheitsdienst.

Allerdings könne dieser Einsatz wegen der entsprechenden Kosten nur eine Übergangslösung darstellen: Auch deshalb sei weiterhin das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gefragt, das sich im Lippepark schon in anderen Bereichen bewährt habe: „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die soziale Kontrolle im Bereich des Lippeparks weiter zu erhöhen. Darüber ist jeder Einzelne gefragt, wenn es darum geht, bei möglichen Problemen deutlich Position zu beziehen.“ Gleichzeitig betonte der Oberbürgermeister: „Ich freue mich, dass dieser Park von den Menschen so hervorragend angenommen wird. Deshalb werden wir gemeinsam dafür sorgen, dass sich die Menschen in diesem Park auch weiterhin wohlfühlen. Dazu muss jeder einzelne Besucher durch das entsprechende Verhalten beitragen. Unsere Maßnahmen haben keinesfalls das Ziel, die Menschen aus dem Park zu vertreiben – ganz im Gegenteil.“