05.06.2018

Investitionen in Höhe von acht Millionen Euro

Video: Im Westen passiert Großes

Jetzt ist der Westen dran: Das Gesicht der Wilhelmstraße wird sich durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) in den kommenden Monaten deutlich wandeln. Größte Maßnahme ist der Bau des neuen Stadtteilzentrums auf dem Gelände des ehemaligen Möbelhauses „Wiek“.

Anzeige zur Umgestaltung im Hammer Westen

Die Bilder sprechen für sich, als Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann in der Wilhelmstraße die nächsten Projekte der Stadtentwicklungsgesellschaft erläutert. Er deutet auf heruntergekommene Fassaden, vollgemüllte Räume sowie verwahrloste Gärten und Hinterhöfe. „An diesen Orten ist seit Jahren nichts passiert: Ohne unser Eingreifen würde sich die Situation immer weiter verschlimmern. Für den Markt sind diese Gebäude komplett unattraktiv“,  betont der Oberbürgermeister. Im Hinterhof des ehemaligen Möbelhauses „Wiek“ hat der Abriss bereits begonnen: Hier soll bis 2020 ein modernes Stadtteilzentrum mit vielfältigen Beratungsangeboten und großzügigen Gemeinschaftsräumen entstehen. Kosten: rund 5,7 Millionen Euro. „Auf dieses neue Gebäude können sich die Menschen im Hammer Westen wirklich freuen: Durch die tolle Architektur wird es die Wilhelmstraße sofort aufwerten“, verspricht der Oberbürgermeister. „Gleichzeitig bin ich sehr froh darüber, dass wir über die Stadtentwicklungsgesellschaft auch das benachbarte Kino aufkaufen konnten. Aktuell ist das Gebäude in einem schlimmen Zustand.  Zukünftig stellen wir uns hier ein Angebot vor, das in einem engen Zusammenhang mit dem neuen Stadtteilzentrum stehen wird. Dafür werden wir nach dem Abriss einen entsprechenden Wettbewerb ausloben.“

Entwurf zum Neubau des Stadtteilzentrums Weststadt

Visualisierung: SCHAMP & SCHMALÖER Architekten Stadtplaner, Dortmund

Neue Kita für vier Gruppen
Weiter stadtauswärts sind die Planungen wieder deutlich konkreter: Auf dem Gelände der Gebäude Wilhelmstraße 61-65 (zusammen rund 1.900 Quadratmeter) soll ein neuer Kindergarten mit bis zu vier Gruppen entstehen. „Hier wollen wir als Stadt aber nicht selbst aktiv werden: Deshalb werden wir im Laufe des Sommers einen Wettbewerb starten, um einen passenden Betreiber zu finden. Ich bin mir sicher, dass es an diesem Standort zu einer Lösung kommt, die für alle Seiten attraktiv ist.“ Zum Abschluss des Rundgangs durch die Wilhelmstraße betonte Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann, dass die Stadt mit der Umgestaltung des Viktoriaplatzes und dem Bau der KITA Langestraße rund acht Millionen Euro in die Entwicklung des Westens investiere: „Gleichzeitig habe ich die Hoffnung, dass es durch unsere Vorleistungen auch an diesem Standort zu privaten Investitionen kommt. Denn klar ist auch, dass wir nicht die komplette Wilhelmstraße aufkaufen und neu entwickeln können.“