29.11.2018

Buch zum Bombenkrieg in Hamm veröffentlicht

Größte Zerstörung in kürzester Zeit

Mehr als 1.000 Menschen starben bei Luftangriffen auf Hamm im Zweiten Weltkrieg. Das neue Buch „Hamm im Bombenkrieg“ zeichnet die Luftangriffe auf Hamm akribisch nach.

Nichts hat das Gesicht der Stadt Hamm in so kurzer Zeit so dramatisch verändert wie der massive Bombenabwurf im Zweiten Weltkrieg. In seinem Buch „Hamm im Bombenkrieg“ hat der Autor Karl Wulf eine umfassende Dokumentation der Luftangriffe auf Hamm im Zweiten Weltkrieg erstellt. 55 Bombenangriffe sind zwischen 1940 und 1945 auf Hamm niedergegangen. Mehr als 1.000 Menschen fielen den Bomben zum Opfer, rund 60 Prozent der Stadt wurden bei den Angriffen zerstört. Noch heute sind die Nachwirkungen zu spüren: Immer noch werden regelmäßig Blindgänger im ganzen Stadtgebiet entdeckt, die von Fachleuten des Kampfmittelräumdienstes entschärft werden müssen.

Titelbild des Buches "Hamm im Bombenkrieg"

Karl Wulf hat über viele Jahre akribisch in mehreren Archiven zu den Dimensionen der Luftangriffe auf Hamm geforscht und legt nun mit dem Buch „Hamm im Bombenkrieg“ eine umfassende Dokumentation der Luftangriffe auf die Stadt Hamm im Zweiten Weltkrieg vor. Das Hammer Stadtarchiv ist Herausgeber des Buches und hat die redaktionelle Betreuung übernommen.

Karl Wulf hat sich bereits in mehreren Veröffentlichungen mit der Stadtentwicklung in Hamm rund um die Zeit des Zweiten Weltkrieges beschäftigt. „Hamm im Bombenkrieg“ stellt dabei die Fortsetzung zum 2002 erschienenen Buch „Innenstadtplanung – Bau der Luftschutzbunker in den Jahren 1936 bis 1945“ dar.

„Hamm im Bombenkrieg“ ist zum Preis von 15,50 Euro im Stadtarchiv Hamm, bei der „Insel“ am Hauptbahnhof sowie in den Hammer Buchhandlungen erhältlich.