28.09.2018

Zweistelliger Millionen-Betrag

Finanzspritze für den Wohnungsbau in Hamm

Wenn andere Kommunen nicht möchten oder können, ist Hamm zur Stelle: Rund 11,5 Millionen Fördermittel erhält die Stadt zusätzlich aus dem Wohnraumförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Anzahl geförderter Mietwohnungen in diesem Jahr wird dadurch fast verdreifacht.

Pressetermin zur Förderung des Wohnungsbaus in Hamm

Der Bau öffentlich geförderter Mietwohnungen wird in Hamm nicht zuletzt dank zusätzlicher Fördergelder des Landes weiter ausgebaut: Zu den bereits bewilligten 36 Wohneinheiten (u.a. 30 Wohneinheiten in der Seeburger Straße, ehemals Heessener Straße 2-4) kommen 97 geförderte Wohneinheiten (WE) hinzu. „In Hamm sind knapp 50 Prozent der neu gebauten Mietwohnungen öffentlich gefördert. Wichtig dabei ist, dass wir im gesamten Stadtgebiet einen gesunden Mix aus geförderten und frei finanzierten Wohnungen haben. Was wir benötigen sind vor allem kleinteilige und sehr große Wohnungen, weil hier der Bedarf am höchsten ist – und dabei sind die zusätzlichen Millionen enorm wichtig für uns“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.

Mit den zusätzlichen rund 11,5 Millionen Euro – bislang wurden Hamm als so genanntes Regelbudget knapp 3,5 Millionen Euro zugewiesen – können in Hamm alle vorliegenden Anträge bearbeitet und umgesetzt werden. „Die Abdeckung der Bedarfe ist dank der zusätzlichen Mittel und der Handlungsfähigkeit der Stadt gewährleistet. Bezahlbarer und passender Wohnraum ist ein elementares Thema und deshalb sind die Millionen auch drei Monate vor Weihnachten eine frohe Botschaft“, erklären die Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Dr. Georg Scholz und Jörg Holsträter.

Übersichtskarte der geförderten Wohneinheiten

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Dank der zusätzlichen Fördermittel können 97 neue geförderte Wohneinheiten (insgesamt damit 133) umgesetzt werden – und zwar mit „moderner Ausstattung und toller Qualität“, wie Stadtplanungsamtsleiter Heinz-Martin Muhle betont. Zu den geförderten Projekten gehören unter anderem die Waldenburger Straße (36 von 36 WE gefördert, Baubeginn im 2. Quartal 2019), die Horster Straße 34 (5 von 10 WE gefördert, Baubeginn Ende 2018), der Peter-Röttgen-Platz (18 von 31 WE gefördert, Baubeginn im 2. Quartal 2019), die Taubenstraße (24 von 47 WE gefördert, Baubeginn 2. Quartal 2019) sowie die Große Werlstraße (12 von 12 WE gefördert).

Der Mietpreis für den sozialen Wohnungsbau liegt aktuell bei 5,55 Euro pro Quadratmeter. Die Vergabe der Wohnungen wird durch das Amt für Soziales, Wohnen und Pflege bearbeitet und erfolgt an diejenigen, die einen Wohnberechtigungsschein haben.