06.09.2018

Ausbildungs-Aktion

Erfolgreicher Start

Über die  gemeinsame Aktion „Volltreffer! Dein Weg in die Ausbildung“ von Arbeitsagentur, Kommunales Jobcenter (KJC) und Wirtschaftsförderungsgesellschaft haben in den zurückliegenden vier  Wochen mehrere Jugendliche und junge Erwachsene den Start in das laufende Ausbildungsjahr 2018/19 geschafft.

Über das Online-Portal, in dem eine Auswahl von mehr als 30 offenen Ausbildungsplätzen angeboten wurden, und die breite Berichterstattung  in den lokalen Medien wurden inzwischen eine Reihe von Ausbildungsverträgen abgeschlossen. Dies auch bei der Rüffert Werbung GmbH: In den Räumen des Rhyneraner Unternehmens war die „Volltreffer!“-Aktion am 13. August gestartet worden. Inhaber Stefan Rüffert hatte zuvor vergeblich nach einem Auszubildenden zum Schilder- und Lichtreklamehersteller gesucht. „Es ist richtig schwierig, Auszubildende im Handwerk zu finden. Über die Aktion „Volltreffer!“  ist die Besetzung der Stelle nun gelungen. Ich bin sehr froh darüber“, sagte Rüffert. David Böse hat seinen Ausbildungsplatz am vergangenen Montag angetreten. Er ist voller Elan und freut sich, dass er noch direkt ins Berufsleben starten konnte, obwohl das Ausbildungsjahr bereits am 1. August angefangen hatte. „Ich wollte gerne praktisch arbeiten und ein Handwerk erlernen. Auf das Unternehmen Rüffert bin ich über den Zeitungsbericht zur ,Volltreffer-Aktion‘ aufmerksam geworden“, sagt Böse. Der erste Eindruck bei seinem Vorstellungsgespräch habe sofort gepasst und er sei glücklich darüber, dass er die Stelle bekommen habe. Den Schwung der Initiative will Stefan Rüffert dazu nutzen, noch einen weiteren Auszubildenden einzustellen. „Ich rufe hiermit gerne noch einmal zur Bewerbung auf.“ Einen schönen Nebeneffekt gab es auch: Sein Unternehmen habe durch die Initiative so viel Aufmerksamkeit erfahren, dass sich nun auch mehrere Interessenten für das ebenfalls noch zu besetzende, vakante Job-Angebot als „Schilder- und Lichtreklamehersteller“ gemeldet hätten.

Ausbildungsverträge wurden zwischenzeitlich auch für zwei Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie für einen Fahrzeuglackierer unterschrieben. Besetzt wurden außerdem die Ausbildungsstellen Kaufmann/frau Dialogmarketing, Elektroniker/in Betriebstechnik, medizinische(r) Fachangestellte(r), Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte(r), Kaufmann/frau im Einzelhandel und zahnmedizinische(r) Fachangestellter und Metallbauer/Konstruktionstechniker geschlossen. Außerdem wurden Lehrverträge für einen Dachdecker und einen Kraftfahrzeugmechatroniker unter Dach und Fach gebracht.

„Ich freue mich sehr, dass unsere gemeinsame  ,Volltreffer!‘-Initiative so erfolgreich angelaufen ist. Auch das Spektrum der unterschiedlichen Ausbildungsberufe, für die hier Unternehmen und Bewerber zusammengebracht werden konnten, ist vielversprechend. Es lohnt sich immer, für weniger bekannte, aber aussichtsreiche Berufe zu werben. Wir bleiben dran und hoffen auf weitere Vertragsabschlüsse .“

Auch im September können Bewerber noch zum Zuge kommen. Im online-Portal finden sich weiterhin offene Ausbildungsplätze. Insgesamt gibt es in Hamm zurzeit immer noch 53 unbesetzte Plätze. Wer sich für den sofortigen Einstieg in eine Ausbildung interessiert, wird über die Homepages aller drei Institutionen (siehe unten) direkt zu den offenen Ausbildungsstellen geführt. Hier können sie in den Angeboten blättern und bei Interesse direkt Kontakt zu einem Ansprechpartner aufnehmen.

Jobcenter-Leiterin Marie-Luise Roberg freut sich über die Resonanz zur gemeinsamen Initiative: „Durch unsere ‚Volltreffer!‘-Aktion wurden auch noch kurzfristig freie Ausbildungsstellen gemeldet. Das erhöht die Chancen unserer Bewerberinnen und Bewerber auf einen Ausbildungsplatz. Hierfür bedanken wir uns herzlich bei den Unternehmen“.

 „Es ist uns gelungen, beiden Seiten zu helfen, Arbeitgeber und Ausbildungswillige zueinander zu führen. Das ist großartig“, sagte Dr. Peter Becker, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Hamm. „Der Aufwand hat sich gelohnt.“ Das wäre schon der Fall gewesen, wenn auch nur ein einziger Ausbildungsvertrag zustande gekommen wäre. „So ist es umso schöner, und die Aktion läuft ja noch weiter.“