14.09.2018

Ratsbeschluss

Ein Signal für die IGA 2027

Die Stadt Hamm möchte Teil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 im Ruhrgebiet sein und wird sich bei der IGA-Gesellschaft bis 2028 mit insgesamt 300.000 Euro beteiligen – entsprechende Beschlüsse soll der Rat im Oktober fassen. Im Kern geht es dabei um eine Weiterentwicklung des Maxiparks.

v. li. n. re.: Heinz-Martin Muhle, Thomas Hunsteger-Petermann, Björn Pförtzsch, Monika Simshäuser
v. li. n. re.: Heinz-Martin Muhle, Thomas Hunsteger-Petermann, Björn Pförtzsch, Monika Simshäuser

„Wir möchten mit der grundsätzlichen Zustimmung zur IGA ein Zeichen und innerhalb des Maxiparks ein Glanzlicht setzen. Allerdings ist bislang nichts in trockenen Tüchern und wir werden noch hart für die Ausstellung kämpfen müssen – nichtsdestotrotz bin ich optimistisch, dass es klappt“, betont Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Bis zur Dezember-Ratssitzung wird die Verwaltung in Abstimmung mit dem Maxipark ein Konzept entwickeln, mit dem sich der Maxipark bewirbt. Angedacht sind eine Erweiterung der Parkfläche um rund zwei Hektar, ein Blühgarten sowie ein Garten-Kompetenzzentrum.

„Das Kompetenzzentrum gemeinsam mit dem Verband der Garten- und Landschaftsbauer wäre bundesweit ein Pfund, das es so bislang noch nicht gibt. Das wäre eine hochwertige Weiterentwicklung, die den Park langfristig belebt“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzende Monika Simshäuser. Ähnlich sieht es Björn Pförtzsch, Aufsichtsratsmitglied und Bezirksvorsteher Uentrops: „Der Maxipark ist mittlerweile 34 Jahre alt und zieht jährlich knapp 450.000 Besucher an – allein das zeigt die überregionale Anziehungskraft. Der Park ist auf einem sehr guten Niveau, vor allem was Spielangebote für Kinder angeht. Jetzt wollen wir im Bereich Garten ein neues Highlight schaffen.