01.02.2019

Stadt stellt Straßenbaumaßnahmen 2019 vor

„Ein ambitioniertes Maßnahmenpaket“

Millionenschwere Straßenumbauten, Fahrbahnerneuerungen und moderne Bushaltestellen: Mehr als zwölf Millionen Euro investiert die Stadt Hamm ab 2019 in 30 Straßenbaumaßnahmen.

Pressetermin zum Thema Straßenbaumaßnahmen 2019 
„Wir haben ein ambitioniertes Maßnahmenpaket für die Hammer Straßen geschnürt, mit dem wir an vielen Stellen das Straßennetz weiter auf Vordermann bringen werden“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann bei der Präsentation der 30 Straßenbaumaßnahmen, die in 2019 anstehen. Das finanzielle Volumen der Maßnahmen beträgt mehr als zwölf Millionen Euro. Dabei sind Arbeiten in allen Stadtteilen vorgesehen. „Unter den Maßnahmen sind einige Schwergewichte wie der Umbau der Hammer Straße inklusive Nebenstraßen: Hier verbauen wir in den kommenden Jahren allein 4,5 Millionen Euro. Wir haben aber auch viele kleinere Maßnahmen im Portfolio, die das gesamte Straßennetz in Hamm betreffen“, betonte der Oberbürgermeister. Im Rahmen mehrerer Maßnahmen werden auch Fördermittel des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen, unter anderem aus dem Konjunkturpaket III, verbaut. „Wir nutzen jeden Cent an Fördermitteln, den wir erhalten können. Wir können die zusätzlichen Mittel gut gebrauchen: Deshalb haben wir alle zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Konjunkturpaket III verbaut.“ Die investierten Eigenmittel der Stadt Hamm liegen bei knapp drei Millionen Euro. „Das ist trotz unserer engen Spielräume im Haushalt eine beachtliche Summe: Wir stellen uns als Stadt unserer Verantwortung, das Hammer Straßennetz in Stand zu halten“, so Hunsteger-Petermann weiter.

Gute Zusammenarbeit
Viele der Maßnahmen werden gemeinsam mit Kanalbauarbeiten des Lippeverbandes angegangen. „Durch die gute Abstimmung mit dem Lippeverband müssen in vielen Fällen Straßen nur einmal bearbeitet werden – so spart die Gesamtmaßnahme den Verkehrsteilnehmern viel Ärger“, unterstrich Stadtbaurätin Rita Schulze Böing. „Bei der großen Anzahl an Baumaßnahmen lassen sich Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten für die Autofahrer leider nicht vermeiden. Wir halten aber die Auswirkungen so gering wie möglich, indem wir etwa bewusst keine Straßen in direkter Nachbarschaft gleichzeitig bearbeiten.“

In allen Stadtbezirken
Die Maßnahmen umfassen neben großen Straßenumbauten und -erneuerungen auch Modernisierungen von Bushaltestellen und kleinere Straßenmaßnahmen. Dabei wird in allen Hammer Stadtteilen gebaut. Beispiele für größere Maßnahmen sind die Neugestaltung des Heessener Marktes (mehr als zwei Millionen Euro), die Erneuerung des Gewerbeparks in Rhynern (485.000 Euro) und die Erneuerung der Arthur-Dewitz-Straße (395.000 Euro), die alle in 2019 beginnen sollen.