14.05.2019

Hotline für betroffene Bürger geschaltet

Eichenprozessionsspinner: Infos zum Umgang

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich wieder aus. Betroffene Bürger sollen den Befall melden. Hier gibt’s Infos zum Umgang mit den Tieren und ihren gefährlichen Brennhaaren.

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Schmetterlingsart, die sich in den letzten Jahren rasant in Deutschland ausgebreitet hat – und auch in Hamm heimisch geworden ist. Auf öffentlichen Grünflächen, auf Spielplätzen und in Parks, aber auch in privaten Gärten sind im vergangenen Jahr die Nester des Eichenprozessionsspinners gesichtet worden – und werden auch in 2019 erwartet. Diese haben es in sich: Die Raupen des Schmetterlings sind mit Brennhaaren bestückt, die bei Berührung allergische Reaktionen auslösen können. Städtische Mitarbeiter nehmen Meldungen zu gesichteten Nestern entgegen. Beim Ordnungsamt ist eine Hotline (s. rechts) eingerichtet, über die Bürger gesichtete Nester melden und erste Infos zum Umgang mit den Nestern im eigenen Garten erhalten können.

Nicht berühren!
Der Kontakt mit den Raupen bzw. Nestern sollten Bürgerinnen und Bürger unter allen Umständen vermeiden: nicht berühren! Wenn man doch zu nah an ein Eichenprozessionsspinner-Nest geraten ist, sollte man seine Kleider wechseln und waschen und sich gründlich waschen – auch die Haare, da sich hier die Brennhaare verfangen können. Deshalb sollten Spaziergänger und Hundebesitzer auch in Wäldern derzeit besonders aufmerksam sein. Hunde und Katzen sind durch ihr Fell recht gut gegen die Brennhaare geschützt. Allerdings kann es vorkommen, dass die Haustiere die Raupen des Eichenprozessionsspinners aus Neugier beschnüffeln oder fressen, wodurch es zu Entzündungen im Nasen- und Mundbereich der Tiere kommen kann. Dann sollten die Besitzer unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Bekämpfung durch Fachfirma vornehmen lassen
Grundstückseigentümer sind grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, die Bekämpfung der Nester vornehmen zu lassen. Die Bekämpfung der Nester sollten sie unbedingt einem Fachbetrieb überlassen, da spezielle Schutzkleidung notwendig ist, um bei der Bekämpfung nicht mit den Brennhaaren in Kontakt zu gelangen!