29.06.2018

Ehrenamtsfest mit Ministerin Scharrenbach

„Ehrenamt ist Heimat“

Unter dem Motto „Das Ehrenamt ist Heimat“ lädt die Stadt Hamm am 1. September wieder zum Ehrenamtsfest in den Kurhausgarten ein: Ab sofort können Vereine, Kirchengemeinden, Organisationen und sonstige Gruppen wieder Menschen vorschlagen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl engagieren.

v. li. n. re.: Rainer Berges (Behindertenkoordinator), Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, Wolfgang Müller (AL Amt für Soziale Integration)
v. li. n. re.: Rainer Berges (Behindertenkoordinator), Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, Wolfgang Müller (AL Amt für Soziale Integration)

Neben Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann wird in diesem Jahr auch NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach zu Gast sein, um den mehreren hundert Ehrenamtlichen persönlich für ihren Einsatz zu danken. „Es gibt ganz viele Faktoren, die Heimat ausmachen – für viele Menschen ist der Verein ebenso ein Teil von Heimat wie die Kirchengemeinde oder irgendeine sonstige Einrichtung, die vom ehrenamtlichen Engagement getragen wird. Deshalb ist das diesjährige Motto besonders treffend. Ich freue mich sehr darüber, dass wir im Rahmen der Veranstaltung auch die Ministerin begrüßen dürfen, die in unserem Land für Heimat zuständig ist“, erklärte Oberbürgermeister im Vorfeld der Veranstaltung. Einmal mehr betonte der Oberbürgermeister den besonderes Wert des Ehrenamtes: „Man kann gar nicht oft genug sagen, dass diese Stadt – unsere ganze Gesellschaft – ohne das Ehrenamt nicht funktionieren würde. Deshalb ist es mir auch persönlich ein Anliegen, den Menschen immer wieder neu für ihren Einsatz zu danken: Zumal auch das Ehrenamt einen ständigem Wandel unterliegt, so dass langjährige Treue nicht mehr unbedingt selbstverständlich ist.“ Heutzutage sei es sehr viel leichter, die Menschen punktuell für bestimmte Aufgabe zu gewinnen. „Natürlich ist uns auch das zeitlich begrenzte Engagement sehr willkommen. Gleichzeitig braucht ein lebendiges Vereinsleben aber Kontinuität. Deshalb fehlen oftmals an die Stellen Ehramtliche, wo es notwendig ist, in eine bestimmte Aufgabe hineinzuwachsen und längerfristig Verantwortung zu tragen.“ Auch die Hammer Freiwilligenzentrale stelle immer häufiger fest, dass es für manche Bereiche zunehmend schwierig werde, die passenden Ehrenamtlichen zu finden. „Umso mehr müssen wir die Ehramtlichen pflegen, die sich bereits engagieren – zumal sie vielfach Vorbild für andere sein können.“ Wie in der Vergangenheit wird auch das diesjährige Ehrenamtsfest vom Amt für soziale Integration und Migration ausgerichtet. „Natürlich möchte ich die Details des Programm an dieser Stelle noch nicht verraten“, gibt sich Organisator Rainer Berges geheimnisvoll. „Aber ich kann versprechen, dass wir in diesem Jahr noch einmal eine Schippe draufgelegt werden, so dass sich der Besuch in jedem Fall lohnt.“ Vorschläge zum Ehrenamtsfest können bis zum 24. August an nebenstehende Kontakte gerichtet werden.  

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