Schumann meets Tango

The Wolf Gang Cellists

Werke von Schumann, Piazolla, Mozart, Haydn, Popper, Pütz, Gershwin und Gardel stehen am Mittwoch, 19. Januar, um 19:30 Uhr im Schloss Heessen auf dem Programm, wenn Joel Blido, Konstantin Bruns, Sebastian Fritsch und Friedrich Thiele mit ihren Cellos die Bühne betreten.

Die vier jungen Musiker studieren alle seit mehreren Jahren bei ihrem Namensgeber -  Wolfgang Emanuel Schmidt - in Weimar und Berlin. Nach der erfolgreicher Teilnahme am Deutschen Musikwett­bewerb 2019 entstand knapp zwei Jahre später die Idee, ein Celloquartett zu gründen und der gemeinsamen Vorliebe für Kammermusik freien Lauf zu lassen. In Hamm präsentieren sie ein Programm voller Emotionen: Robert Schumanns sehnsuchtsvolles Cellokonzert a-Moll op. 129, gefolgt von einer exquisiten Auswahl südamerikanischer Tangos, lädt zum Mitfühlen und -swingen ein.

Joel Blido wurde 1998 in eine Musikerfamilie geboren. Beim TONALi-Wettbewerb 2018 gewann er den Weinberg-Sonderpreis für seine herausragende Darbietung zeitgenössischer Musik, 2019 erhielt er beim Deutschen Musikwettbewerb einen Sonderpreis der Stiftung Musikleben und ein Stipendium. Als Solist spielte er mit Dirigenten wie Alessandro Cadario, Markus Frank, Wolfgang Emanuel Schmidt, Desar Sulejmani und Orchestern wie der Jenaer Philharmonie, dem Albanischen Nationalen Radio-Televisionsorchester und der Kammerphilharmonie Pforzheim zusammen.

Der aus Magdeburg stammende Cellist Konstantin Bruns wurde 2011 beim Internationalen Hindemith Wettbewerb, 2016 beim Internationalen Musikwettbewerb Hamburg und 2017 beim Internationalen Musikwettbewerb in Stockport mit ersten Preisen ausgezeichnet und wurde 2019 Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist konzertierte er mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Magdeburgischen Philharmonie und dem Stockport Symphony Orchestra und war bei vielen Festivals zu Gast. Seit 2017 unterrichtet Bruns im Rahmen einer Assistenz von Stephan Forck an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.

Der gebürtige Stuttgarter Sebastian Fritschist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. So gewann er 2019 den renommierten Deutschen Musikwettbewerb sowie den Publikumspreis, den 1. Preis des Felix Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs und 2018 den 1. Preis des TONALi Cellowettbewerbs.Seit 2021 ist Fritsch 1. Konzertmeister der Violoncelli in der Staatskapelle Dresden. Als Solist trat er z. B. mit dem Mariinsky Orchester St. Petersburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Konzerthausorchester Berlin und den Nürnberger Symphonikern und bei vielen Festivals auf.

Friedrich Thiele, Jahrgang 1996, gewann zahlreiche renommierte nationale und internationale Preise, wie den 2. Preis, Publikumspreis und Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2019 und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2019.Seit 2021 ist Thiele 1. Konzertmeister der Violoncelli in der Staatskapelle Dresden. Als Solist gastierte er u. a. beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, den Nürnberger Sinfonikern, dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar in Caracas und dem Orchester des Nationaltheaters Brasília und bei verschiedenen Festivals.

Es gilt die aktuelle Corona-Schutzverordnung.

Ensemble The Wolf Gang Cellists

©Stefan Renno

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