Dichter in Not

Shakespeare in Love

Die Inszenierung des RLT Neuss ist am Mittwoch, 15. Dezember, um 19:30 Uhr im Kurhaus zu sehen und begeistert mit viel Spielwitz, Emotionen und neuen Zeitbezügen, verpackt in stimmungsvolle Sounds und Bühnenbilder.

Der junge Dichter Will steht unter Druck, hat er doch Rose-Theatre-Besitzer Henslowe ein neues Stück versprochen. Genauer gesagt, eine Komödie – war doch sein letztes Drama ein totaler Reinfall. Jetzt gilt es langsam, zu liefern. Zwar spuken ihm einige Ideen im Kopf herum, leider hat er aber nicht die geringste Ahnung, wie das Werk im Detail aussehen soll. Der Stressfaktor erhöht sich noch durch die Tatsache, dass er auch Henslowes größtem Konkurrenten, Curtain-Theatre-Besitzer Burbage, in seiner Geldnot ebenfalls ein Stück versprochen hat. Kurzerhand bietet er ihm dieselbe Stückidee an.

Ganz hoffnungslos scheint die Lage aber nicht zu sein, gibt es doch immerhin einen knackigen Titel: Romeo und Ethel. Ethel, die Piratentochter vielleicht? Schiffbruch kommt eigentlich immer gut an – oder eher Verwechslungen? Ein Hund muss natürlich auch mitspielen und Liebe darf keinesfalls fehlen. Liebe ist ganz wichtig.

Verschiedene Schauspieler kommen zum Vorsprechen für das nicht existente Stück. Und dabei passiert es: Wer ist dieser Junge? Er spricht, nein, spielt, nein, lebt diesen alten Text aus Wills Feder. Thomas – wer? Kent. Niemand hat von ihm gehört oder weiß Näheres. Doch Will ist klar, dass dieser Junge sein Romeo sein wird. Doch dann stellt sich heraus, dass dieser Thomas in Wahrheit ein Mädchen ist: Viola De Lesseps, eine junge Adlige, die das Theater liebt und in einer unglücklichen Verlobung mit Lord Wessex gefangen ist. Will und Viola verlieben sich Hals über Kopf. Intrigen und Chaos sind unumgänglich – die beste Inspiration für eines der großartigsten Theaterstücke der Weltgeschichte!

1998 kam „Shakespeare in Love“ in die Kinos und begeisterte weltweit das Publikum (gewann u. a. allein sieben Oscars). Erst 16 Jahre später feierte die Theaterfassung ihre gelungene Bühnenpremiere, wobei der spritzige Dialogwitz des Originals erhalten blieb und noch um einige erfindungsreiche Wendungen bereichert wurde.

Es gilt die 2-G-Regel!

Szene aus dem Schauspiel "Shakespeare in Love"

©Simon Hegenberg

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