KunstDünger

Peer Gynt: Der Traum vom Ich

Weiter im Programm des KunstDüngers geht's heute am 17. Juli um 19:30 Uhr im Musikpavillon im Kurhausgarten mit alten Bekannten: Das Kölner NN Theater zeigt seine Fassung von Ibsens Peer Gynt.

Der „norwegische  Faust“ steht im Mittelpunkt der neuesten Produktion des Ensembles. Peer ist junger, verspielter Bauernsohn, der Arbeit verabscheut und sich selbst und anderen eine Welt vorgaukelt, die so gar nicht existiert. Eigentlich verarmt und faul, beschreibt er sein Heim als Palast, seine Langeweile als großes Abenteuer und pendelt so zwischen Fantasie und Fakten hin und her.

Doch das „mehr Schein als Sein“ wird zunehmend ein Problem, denn es verstricken sich immer mehr Menschen in sein Netz aus Lügen. Aus Schelmereien werden Schandtaten, aus Fiktion werden gefährliche Fake News. Was ist noch real, was ein Hirngespinst? Peer verirrt sich im Reich der Trolle, wird Sklavenhändler, betrügt und wird betrogen, eilt auf der Flucht vor Gläubigern durch Wüsten auf anderen Kontinenten, landet schließlich sogar in der Nervenheilanstalt. Oder war das nur ein Traum?

Er beginnt sich zu fragen: Wer bin ich, und wenn ja, wieviele? Bin ich mehr als meine Geschichte? Erfrischend heutig begibt sich das NN Theater auf die theatrale Reise und enttarnt das farbenfrohe Gespinnst von Peer Gynt.

Eintritt frei!

Spielszene aus "Peer Gynt"

Spielszene aus "Peer Gynt"

© René Achenbach

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