20.08.2019
Klangkosmos

Gesucht… und gefunden! Neue Hör-Reisen mit dem Klangkosmos Weltmusik

Einmal mehr begibt sich der Klangkosmos auf Reisen in bis dato unbekannte Musikwelten: neun Konzerte stehen in der Lutherkirche auf dem Programm.

Titel-Ausschnitt des aktuellen Klangkosmos-Programms, Gestaltung: © giraffentoast design gmbh

Im Zeitalter der Globalisierung, in der alles mit allem vernetzt ist, man selbst große Entfernungen scheinbar mühelos in kurzer Zeit bewältigen und im Internet die Antworten auf alle offenen Fragen finden kann, scheint es verlorene Liebesmühe zu sein, irgendwo noch verborgene Schätze entdecken zu wollen.

Doch sind tatsächlich alle Rätsel gelöst, alles Verborgene ins Licht gerückt und die letzten Geheimnisse gelüftet? Ganz sicher nicht! Einmal mehr setzt der Klangkosmos von September 2019 bis Juni 2020 einmal im Monat die Segel und fährt wie einst Jim Hawkins auf der Hispaniola zur Schatzinsel, auf der sagenhafte Reichtümer zu finden sind. Mit dem epochalen Unterschied, dass es sich nicht um eine einzige Insel in einem fernen Ozean, sondern um insgesamt neun spannende Zielorte in Europa, Asien, Afrika und Südamerika handelt.

Lohnend sind die Reisen aber in jedem Fall: So nimmt das Duo Symbio die Zuhörer mit in ihr magisches Klang-Universum im hohen Norden (24.09.19), während das Ensemble Sazet e Përmetit mit der Iso-Polyfonie die vokale Klangkunst aus dem Land der Skipetaren vorstellt (15.10.19). Frauenpower pur kann man erleben, wenn das A-cappella-Sextett Afrika Mamas kraftvoll und mehrstimmig über das alltägliche Leben seiner Heimat singt (05.11.19).

Die südkoreanische Sängerin Lee Na-rae erzählt die spannende Geschichte einer verfluchten Frau mittels traditioneller Pansori-Kunst (14.01.20), passend zur fünften Jahreszeit entführen die Troubadoure des Còr de la Plana mit polyfonen Liedern in den „Carnaval occitan“ (18.02.20) und die Meistermusiker von Safar begeistern mit feinsten Klängen vom Hindukusch (17.03.20).

Der fingerfertige Lautenspieler Palvan Hamidov hat poetische Werke des berühmten Shakespeare des Ostens im Gepäck (21.04.20) und die warme, emotionsgeladene Stimme von Niyireth Alarcón holt andine Musikwelten in unsere Breiten (19.05.20). Zum Abschluss erforschen drei Nomaden der Metropolen gemeinsam ihre musikalischen Universen und wandeln dabei mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen Tradition und Moderne (16.06.20).

Alle Konzerte finden in der Lutherkirche statt und beginnen jeweils um 18 Uhr. Das Programmheft mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Terminen liegt an vielen öffentlichen Stellen zur Mitnahme aus und steht hier zum Download zur Verfügung.

Der Eintritt ist weiterhin frei – volle Fahrt voraus!