Vivi Vassileva & Lucas Campara Diniz: Faszination Schlagwerk

„Crossroads on fire“: Von Bach bis Piazolla

Vivi Vassileva, Schlagwerk
Lucas Campara Diniz, Gitarre

Sie ist der reine Schlagzeugzauber: Vivi Vassileva schlägt, streicht, schnipst, jongliert mit vier Schlägeln über das Vibraphon und öffnet dabei Klangwelten. Sie verbindet artistische Leichtigkeit mit der Wucht des Metalls, macht Musik, die noch keiner kennt. Denn mit hinreißender Begeisterung eröffnet die junge Schlagzeugerin ihrem Publikum die Werke von Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ihr Instrument ist noch nicht alt, Werke im klassischen Stil eher rar. Vassileva aber hat eine genaue Vorstellung davon, wie ihre Musik für Schlagwerk klingen soll. Also bittet sie Komponisten um Stücke, die nicht nur den Rhythmus fokussieren, sondern eine schöne, harmonische Melodie haben und virtuos sind. Damit verführt Vivi Vassileva Klassik-Liebhaber zum modernen Schlagwerk-Sound, erschließt ihnen den Klang ihrer Zeit. Denn schließlich klingt fast alles in alltäglicher Umgebung, wenn man ein Schlagzeuger ist.

Die 28-Jährige, Schülerin der Schlagzeug-Legende Martin Grubinger, sieht in ihrem Lieblingsinstrument kein Metronom, sondern gibt ihm eine Stimme, die singt. Vivi Vassileva erzählt mit ihrem Spiel ganz ohne Worte: Mal euphorisch und hoffnungsvoll, mal verzweifelt und wütend -  Musik voller Gefühl. Nicht umsonst veranlasste sie ein leidenschaftliches Konzert in ihrer Kindheit an einem Strand in Bulgarien, bei dem sie zum ersten Mal leidenschaftliche und temperamentvolle Rhythmen kennenlernte, dazu, von der Geige zum Schlagwerg zu wechseln.

Begleitet wird sie von Lucas Campara Diniz an der Gitarre. Der Brasilianer gewann 2013 gleich drei bedeutende Wettbewerbe und ging ein Jahr später auf seine erste internationale Tournee in Chile. Doch er spielt nicht nur, sondern komponiert auch erfolgreich und sorgt so für eine stetige Erweiterung des Gitarren-Repertoires.

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Veranstaltungsinfo

Mittwoch, 9. November 2022, 19:30 Uhr

Schloss Heessen

Preise:
20,80 Euro / 17,50 Euro erm.

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