16.07.2019

Streichinstrumente

Der Unterrichtsbeginn liegt bei allen Streichinstrumenten idealerweise im Grundschulalter. Soll es schon früher losgehen, so empfiehlt es sich, erst einmal ein Kennenlernen zu vereinbaren, damit eine Fachkraft die individuellen Fähigkeiten des betreffenden Kindes einschätzen kann. Aber auch für diejenigen, die im betagteren Alter mit dem Spiel beginnen wollen, gibt es moderne Unterrichtsmethoden, die sich den Bedürfnissen erwachsener Schüler anpassen.
Ob jung oder alt - die Körpergröße spielt für die Auswahl des Wunschinstrumentes kaum eine Rolle, denn alle Instrumente sind auch in unterschiedlichen, speziell für Kinder angefertigten Größen erhältlich. Hat der Unterricht dann erst einmal begonnen, kann man mit allen Streichinstrumenten sowohl solistisch, als auch im Ensemble oder im Orchester auftreten.


Die Geige - Violine
Die Violine ist das kleinste und von der Stimmlage her höchste Instrument aus der Gruppe der Streichinstrumente. Ebenso wie das Cello und die Bratsche hat die Geige vier Saiten von unterschiedlicher Tonhöhe, die von der rechten Hand des Geigers mit Hilfe eines Bogens gestrichen werden, um den typischen Streicherklang zu erzeugen. Um die Tonhöhe der Saiten zu verändern, greift man mit der linken Hand auf dem Griffbrett der Geige.

Die Bratsche - Viola
Die Bratsche ist der Geige optisch sehr ähnlich und wird darum häufiger mit ihr verwechselt. Wer aber genau hinsieht, bemerkt den Größenunterschied - durch den größeren Klangkörper klingt die Viola tiefer und wärmer als die Violine. Die Saiten der Bratsche sind genau fünf Töne tiefer gestimmt als die der Geige. Bratschistinnen und Bratschisten sind wegen Ihrer Seltenheit in Ensembles und Orchestern sehr begehrt; ihr Instrument ist nicht sehr bekannt und wird darum nur von wenigen Anfängern ausgewählt.

Das Cello - Violoncello
Das Cello ist dadurch, dass es vom Cellisten im Sitzen zwischen den Beinen abgestellt wird, leicht von den anderen Streichinstrumenten zu unterscheiden. Es klingt noch deutlich tiefer und lauter als die Bratsche.

Der Kontrabaß
Der Kontrabaß ist so groß, dass er vom Kontrabassisten nur im stehen gespielt werden kann. Da seine Saiten auch viel länger sind, als die des Cellos, klingt er auch erheblich tiefer.