13.12.2018

Konzept

Die musikalische Erziehung des Kindes kann kaum früh genug beginnen. Ab einem Alter von 18 Monaten können deshalb Kinder im Musikgarten, später in der musikalischen Früherziehung (MFE) oder dem elementaren Musikunterricht (EMU), ihre ersten musikalischen Erfahrungen sammeln. Der musikalischen Früherziehung folgt in der Regel ein Instrumentalunterricht in Gruppen von drei bis sechs Schülern.
Streben fortgeschrittene Schüler/innen ein Studium im musikalischen Bereich an, so können sie nach einer bestandenen Aufnahmeprüfung an der Studienvorbereitenden Ausbildung teilnehmen.

Als Mitglied des Verbandes deutscher Musikschulen ist die Musikschule an vom Verband gesetzte Maßstäbe gebunden. Zentrales Anliegen der musikalischen Ausbildung ist das gemeinsame Musizieren aller Schülerinnen und Schüler. Jeder Schüler der Städtischen Musikschule ist zur Teilnahme an einem der zahlreichen Ensembles angehalten. Bei dem vielfältigen Angebot von über 40 Orchestern und Chören hat jeder die Möglichkeit, in mehreren Ensembles zu spielen oder zu singen, solange ein wöchentlicher Probenbesuch gewährleistet bleibt. Die Ensembleangebote sind für Musikschulschüler kostenfrei.

Die Erfahrung von öffentlichen und musikschulinternen Auftritten pflegen wir im Sinne unserer Schüler keineswegs nur als ''i-Tüpfelchen'', sondern betrachten sie vielmehr als einen unersetzlichen Baustein in der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Aus diesem Grund stehen Vorspiele und Konzerte der Schüler im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Ein wichtiger Strang im Geflecht der Musikschule ist das Programm Jedem Kind ein Instrument. Seit Sommer 2010 ermöglichen alle Hammer Grundschulen ihren Schülern die Teilnahme an Jeki.

Kreative Persönlichkeiten und qualifizerte Zuhörer, die für das kulturelle Geschehen gleichermaßen wichtig sind, wachsen in der Städtischen Musikschule heran.